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Gesundes Süßes zu Weihnachten

Die Zeit der vielen kulinarischen Verführungen ist da: Süße Backwaren, Stollen, Dominosteine, Lebkuchen, Plätzchen und Pralinen locken. Wenn es kalt ist, wird die Lust auf Süßes noch größer. Es wird gegessen und getrunken, wohl wissend, dass nach der Weihnachtszeit die Reue kommt, denn die Waage ist gnadenlos.

Viele belohnen sich auch mit Süßem, insbesondere wenn das Leben anstrengend ist. Das hat seinen Grund. Denn der Trost durch den süßlichen Geschmack wurde schon kurz nach der Geburt geprägt, als das Baby mit süßer Milch gestillt wurde. Bestenfalls mit Muttermilch oder auch Tier-Ersatzmilch. Meist dann wenn das Baby weinte. Dazu kommt, dass nach der Zufuhr von Zucker recht schnell ein Energieschub zu erwarten ist. Auch dann wenn dieser nur kurz ist, da der Blutzuckerspiegel ganz schnell wieder absackt und neues Verlangen aufflammt.

Doch es gibt herrliche und viel gesündere Alternativen, um diesem Mechanismus zu entkommen. Steigen Sie auf vollwertige Kohlenhydrate wie Vollkornmehl um, das sich ebenfalls sehr fein ausmalen lässt. Reduzieren Sie den Zuckeranteil in den Rezepten um zwanzig Prozent. Sie werden über den Effekt erstaunt sein. Hat das Weihnachtsgebäck immer extrem süß geschmeckt, so kommen jetzt die einzelnen Gewürze besser zur Geltung, weil sie nicht mehr durch die Süße überdeckt werden. Durch den intensiveren Geschmack verringert sich die verzehrte Menge, insbesondere dann, wenn man bewusst genießt. Und das ist der nächste Tipp: Kauen Sie so intensiv, dass Sie wirklich jedes Gewürz in den wunderbaren Weihnachtsbackwaren erkennen. Gewürze haben sehr sinnvolle Eigenschaften. Zimt ist verdauungsfördernd und regt den Kreislauf an. Nelken desinfizieren, Muskatnuss entspannt und lindert Schmerzen. Kardamom wärmt und verbessert die Durchblutung. Vanille unterstützt die Nierentätigkeit, verbessert die Stimmung und die Harmonie. Dass diese Gewürze darüber hinaus im wahrsten Sinne des Wortes „beflügeln“, kommt noch hinzu.

Wenn Sie darüber hinaus Kalorien sparen wollen, so können sie den Haushaltszucker durch Xylit, einen Zuckeraustauschstoff ersetzen, der aus der Birkenrinde gewonnen wird. Abgesehen davon das Xylit die Zähne vor Karies schütz, hat es ähnliche Backeigenschaften wie der herkömmliche Zucker, enthält ungefähr die Hälfte der Kalorien und bringt noch ein paar gesunde Vitalstoffe mit, die wir im Winter gut gebrauchen können. Er lässt sich auch gut zum Süßen der heißen Punschgetränke – mit oder ohne Alkohol – verwenden. Diese kleinen Optimierungen sorgen dafür, dass die Reue danach geringer ausfallen kann.

Homepage: www.drpetrabracht.de

(pbr)
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