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Kolumne "Sprechstunde": Ist die Sonne noch gesund?

Von Wir und unsere Gesundheit sind ohne Zweifel auf die Sonne angewiesen. Wie Sie wissen, verändert sich unser Planet. Leider nicht nur zum Guten. Es gibt auch Entwicklungen, die bedrohlich sind. Eine davon ist die Veränderung der Ozonschicht.

Wir und unsere Gesundheit sind ohne Zweifel auf die Sonne angewiesen. Dass uns dies in die „Gene gelegt“ ist spüren wir schon daran, dass es uns im Urlaub meist in die südlichen Gefilde, in die Sonne und deren Wärme zieht. Wie Sie wissen, verändert sich unser Planet. Leider nicht nur zum Guten. Es gibt auch Entwicklungen, die bedrohlich sind. Eine davon ist die Veränderung der Ozonschicht. Unsere Haut könnte überfordert werden und Hautkrebs entwickeln. Deshalb wird empfohlen, sich mit Sonnenschutzmittel zu schützen.

Bei diesen Empfehlungen wird oft übersehen, dass wir die Sonne brauchen. Wer sich der Sonne entzieht entwickelt Krankheiten auf der körperlichen ebenso wie auf der psychischen Ebene. Einen kleinen Eindruck davon, wie wichtig das Sonnenlicht für unsere Gesundheit ist zeigt sich jedes Jahr in der Winterzeit. Wir werden anfälliger für diverse Krankheiten, fühlen uns nicht so wohl oder entwickeln sogar Depressionen.

Sonnenlicht steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus, eine der wichtigsten Grundlagen unserer Gesundheit, von dem nahezu alle Körperfunktionen beeinflusst werden, erzeugt Lebensfreude sowie körperliche ebenso wie geistige Leistungsfähigkeit. Dabei spielt das Vitamin D eine größere Rolle, denn es wird vom Körper mit Hilfe der Sonne selbst hergestellt. Bei Mangel an Sonnenlicht geht das Immunsystem in die Knie, Osteoporose, Herz-Lungen-Krankheiten bis hin zum Herzinfarkt werden wahrscheinlicher sowie Haarausfall und Schlaflosigkeit.

Leider führt unsere heutige Lebensweise sowieso schon dazu, dass wir unter Sonnenmangel leiden. Menschen arbeiten ganztägig in Räumen mit eingeschränktem oder sogar ohne natürliches Licht, man verwendet Glas, das undurchlässig für UV-Strahlung ist und hält sich nun aus Sorge vor Schädigung bewusst von der Sonne fern. Man schützt sich mit Kleidung, schmiert oder sprüht Sonnenschutzmittel. Bitte realisieren Sie dabei, dass Hautkrebs auch an Stellen entstehen kann, die nie der Sonne ausgesetzt sind. Noch völlig außer Acht gelassen werden mögliche Einflüsse der Ernährung auf die Sonnenlichtempfindlichkeit der Haut. Es könnte sein, dass sich ungünstige Fette in den oberen Hautschichten unter UV-Einfluss so verändern, dass Zellen entarten können.

Der beste Schutz vor zu viel Sonne ist langsame Gewöhnung – möglichst ohne Rötung – und gesunde Ernährung sowie die Vermeidung extremer Einstrahlung wie zum Beispiel der ungeschützte Aufenthalt in extremer Mittagshitze zwischen 11.30 und 14.30 Uhr.

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