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Leberecht-Stiftung: Ein fröhliches Spendenfest auf der Freßgass’

Von 32.226,84 Euro kamen für die Leberecht-Stiftung zusammen. Die Frankfurter Neue Presse sagt allen Spendern: Herzlichen Dank!
Die Schüler der Weißfrauenschule sammeln Spenden auf der Fressgass. Die Schüler der Weißfrauenschule sammeln Spenden auf der Fressgass.
Frankfurt.  Man kann nicht jeden Tag etwas Großes tun, aber gewiss etwas Gutes“, sagte schon der deutsche Theologe und Philosoph Friedrich Schleiermacher. Und so hielten es auch die Prominenten aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport, die sich am ersten Adventswochenende für kranke und benachteiligte Kinder und Jugendliche auf der Freßgass’ stark gemacht haben. Bereits zum 32. Mal wurden dort Spenden zugunsten der Leberecht-Stiftung dieser Zeitung gesammelt. Mit großem Erfolg: 32 226,84 Euro kamen zusammen. Davon spendete Michael Werm von dem Logistikunternehmen Dachser 5000 Euro, jeweils 10 000 Euro kamen von der Frankfurter Volksbank und der Frankfurter Sparkasse.

Bilderstrecke Große Leberecht-Spendensammlung auf der Freßgass’
Am Wochenende war es wieder soweit: Bereits zum 32. Mal wurden im Herzen der Stadt, auf der Freßgass', Spenden für die Leberecht-Stiftung der Frankfurter Neuen Presse und ihrer Schwesternzeitungen gesammelt. 

<br><br>Im Bild: MdL Gernot Grumbach (SPD, l) und Thomas Reichert von der Fleischerinnung. Fotos: Salome RösslerMit dicken Mänteln, Mützen und Schals bekleidet, trotzen Prominente aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport den kalten Temperaturen um die sechs Grad, klapperten unerlässlich mit den Spendendosen und baten die Passanten um etwas Geld für einen guten Zweck. 

<br><br>Im Bild: Prinzenpaar Prinz Michael VII. und Prinzessin Catharina-Sophie I.Denn die Spenden kommen zu 100 Prozent den kranken und benachteiligten Kindern der Region zu Gute. 

<br><br>Im Bild: Chefredakteur Rainer M. Gefeller nimmt einen Scheck von Sven Matthiassen von der Sparkasse entgegen.


Überall hörte man an diesem Tag das Kleingeld in den zahlreichen Spendendosen klappern. Unerlässlich liefen die Sammler die Straße auf und ab, baten die Passanten um etwas Kleingeld und trotzten, dick eingepackt mit Mantel, Mütze, Schal und Handschuhen, den kalten Temperaturen um die sechs Grad. Doch das Wetter tat der Stimmung keinen Abbruch. Es wurde gelacht, mit den Passanten geplaudert und sich im Takt zur der Musik der „Overall Jazz Gang“, des Gesangsvereins Germania und des Jugendchors Eschersheim, die nacheinander auf der Bühne ihr Können zum Besten gaben, gewippt. Aber auch Bäppi La Belle und der spanische Superstar Daniel Zueras begeisterten mit ihren Weihnachtsliedern wie „Feliz Navidad“. Zwischendurch animierten die FFH-Moderatoren Sabine Schneider, Julia Nestle, Daniel Fischer sowie FFH-Chef Hans-Dieter Hillmoth die Passanten zum Spenden und hatten stets einen lockeren Spruch auf den Lippen.

Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) versuchte es lieber mit Lächeln, damit die Weihnachtsgeschenkeinkäufer in der Innenstadt ihm die Spendendose gut füllten. „Ich setze mein freundlichstes Politikerlächeln auf und erwähne schon im ersten Satz das Wort ,Kinder’. Das funktioniert immer“, sagte der Politiker. Andere wie der Chef der Tourismus + Congress GmbH, Thomas Feda, und Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) brachten lieber ihre Kinder mit. „Meine Tochter kann das viel besser als ich“, war sich Frank sicher – und behielt recht. Anna-Viktoria (7) schaffte es, dem Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU), der bekanntlich immer aufs Geld achtet, 20 Euro abzuluchsen. Dirigent Bernhard Seelbach hielt sich hingegen von dem Trubel auf der vollen Freßgass’ lieber fern und versuchte sein Glück in der Kleinmarkthalle: „Da schnappt mir kein anderer Geld von einem potenziellen Spender weg“, sagte Seelbach, für den die Sammelaktion „eine Herzensangelegenheit“ ist und der seit 1982 dabei ist, sprich: von Anfang an. Wie unsere „Mutter Leberecht“ Jutta W. Thomasius, die in diesem Jahre leider zum ersten Mal nicht dabei sein konnte und von jedem schmerzlich vermisst wurde.

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Zum ersten Mal dabei war hingegen der Intendant der Alten Oper, Stephan Pauly, der aber sogleich begeistert war: „Es ist ein tolles Zeichen, dass sich in der heutigen Zeit so viele Menschen in der Stadt treffen, um Gutes zu tun“, sagte er und befand: „Die Leberecht-Stiftung ist toll, da das Geld direkt bei den bedürftigen Kindern ankommt.“ Mit dabei war auch Eintracht-Legende Charly Körbel, der erstmals zwei von der ersten Mannschaft handsignierte Trikots versteigerte und an die Meistbietenden Sergej Rodionov, Repräsentant des Verbands der russischen Wirtschaft, und dem ehemaligen Geschäftsführer der Leberecht-Stiftung, Peter Ruhland, übergab, der es seinem Enkel schenken will, damit er doch noch Fan der Frankfurter Mannschaft wird. „Leberecht unterstützt Familien immer, wenn andere Hilfe versagt. Das ist einfach toll und muss gefördert werden.“

Nach vier Stunden auf der Freßgass’ und unermüdlichen Einsatz hatten zwar alle Helfer und Sammler kalte Hände, Füße und eine rote Nase, aber auch ein strahlendes Lächeln auf den Lippen. Denn Gutes tun macht einfach glücklich!
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