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Leberecht Spenden FNP: Ein fröhliches Spendenfest

Die stolze Summe von 32.594 Euro kam am Samstag bei der Spenden-Aktion der Frankfurter Neuen Presse auf der Freßgass’ in Frankfurt zusammen. Das Geld kommt der Leberecht-Stiftung zugute, die sich schon seit über 60 Jahren für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzt.
«Mutter Leberecht» Jutta W. Thomasius mit dem bunten Strauß, den Florist Erhard Priew auf der Freßgass' vorbeigebracht hatte.  Foto: Salome Roessler «Mutter Leberecht» Jutta W. Thomasius mit dem bunten Strauß, den Florist Erhard Priew auf der Freßgass' vorbeigebracht hatte. Foto: Salome Roessler
Frankfurt. 

Da strahlte Jutta W. Thomasius, unsere „Mutter Leberecht“: Florist Erhard Priewe hatte einen wunderschönen bunten Strauß Rosen auf der Freßgass’ vorbeigebracht, bespickt mit 10 blauen Scheinen, sprich: 200 Euro.

Am Wochenende war es wieder so weit: Bereits zum 31. Mal wurden im Herzen der Stadt Spenden für die Leberecht-Stiftung dieser Zeitung gesammelt. Mit dicken Mänteln und Schals bekleidet, trotzten Prominente aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport dem kalten Wetter, schwangen unerlässlich die Spendendosen und baten Passanten um etwas Geld für kranke und benachteiligte Kinder. Mit großem Erfolg: 32 594 Euro kamen zusammen. Davon spendete Michael Werm vom Logistikdienstleister Dachser 5000 Euro. Weitere große Einzelspenden in Höhe von jeweils 10 000 Euro kamen von der Frankfurter Volksbank und der Frankfurter Sparkasse.

Die Temperaturen um die sechs Grad taten der Stimmung keinen Abbruch. Es wurde gelacht und im Takt zu der Musik von den „Top Tones“, der „Overall Jazz-Gang“ und dem Gesangsverein Germania Sindlingen, die nacheinander ihre Lieder zum Besten gaben, gewippt. Zwischendurch animierten die FFH-Moderatoren Silvia Stenger und Felix Moese sowie FFH-Chef Hans-Dieter Hillmoth die Passanten zum Spenden und hatten stets einen lockeren Spruch auf Lager. Immer mitten im Geschehen war auch Jutta W. Thomasius, die sich bereits seit 1952 für Leberecht engagiert und 1982 die erste Sammlung auf der Freßgass’ initiierte. „Ich habe noch keine einzige Veranstaltung verpasst“, erzählte die 90-Jährige.

Von Anfang an dabei ist auch Claus Helmer, Direktor der Komödie sowie des Fritz-Remónd-Theaters im Zoo, der mit seiner Ehefrau Christine Helmer-Glasner über die Freßgass’ lief. „Hier ist es doch viel schöner, als zu Hause auf der Couch zu sitzen“, sagte Helmer. Außerdem ein Mann der ersten Stunde ist Bäckermeister Hans-Georg Müller, der gegen eine kleine Spende Bethmännchen und Grüne Nüsse verteilte. „Wir haben selbst ein gesundes Kind. Da wir wissen, wie gut es uns geht, ist es uns wichtig, uns für benachteiligte Kinder einzusetzen.“
 

Bilderstrecke Große Leberecht-Sammelaktion
Große Sammlung für die Leberecht-Stiftung am Samstag: Zahlreiche bekannte und prominente Helfer unterstützten die jährliche Sammlung der Stiftung auf der Freßgass, inmitten der Frankfurter Innenstadt. Insgesamt landeten 32 594 Euro in der Sammelbüchse! Wir zeigen einige Impressionen. 
<br><br>Alle Fotos: Sven-Sebastian SajakSeit mehr als 60 Jahren sammelt die Leberecht-Stiftung bereits für behinderte und benachteiligte Kinder.Eine, die von Anfang an dabei war, ist die legendäre Frankfurter Journalistin Jutta W. Thomasius.

 

Für hungrige Mägen bereiteten die Junior-Köche von Andreas Eggenwirth allerlei Köstlichkeiten im Akkord zu. Innehielten sie nur, als Innenminister Boris Rhein (CDU) bei ihnen vorbeischaute und mit ihnen Apfelschmarrn backte. Für Rhein das erste Mal. Aber: „Ich kann kochen. Erst letzte Woche habe ich eine Gans zubereitet.“

Um die schwarz-grüne Freundschaft, die derzeit in Wiesbaden diskutiert wird, zu demonstrieren, liefen Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) und Kämmerer Uwe Becker (CDU) gerne gemeinsam durch die Gasse. Doch Cunitz findet nicht nur die Koalition in Frankfurt toll, sondern auch Leberecht. „Das Geld kommt an der richtigen Stelle an.“

Besonders strahlte die achtjährige Lisa am Ende des Tages. Innerhalb von nur wenigen Sekunden sammelte sie 200 Euro. Ganz lieb gelächelt habe sie, und schon machten Klaus und Elisabeth Langheinrich von der Apotheke Hadrian in der Römerstadt das Geld locker. Allerdings kam das Ehepaar mit ebendiesem Zweck in die Innenstadt. „Wir haben die obligatorischen Weihnachtsgeschenke für die Ärzte abgeschafft und spenden das Geld lieber an wohltätige Zwecke wie die Leberecht-Stiftung.“

Nach fünf Stunden auf der Freßgass’ hatte wohl jeder ebenso ein strahlendes Lächeln auf den Lippen wie Jutta W. Thomasius bereits den ganzen Tag. Denn wie sagte Stadtrat Claus Möbius (Grüne) so schön: „Gutes tun macht glücklich.“
 

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