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Neujahrsempfang: Emmausgemeinde erteilt Volker Stein Hausverbot

Werte Gewerbeverein sagt Neujahrsempfang ab
Von SARAH BERNHARD
Weil ihr die politischen Ansichten von Volker Stein nicht passen, hat die evangelische Emmausgemeinde ihm kurzerhand Hausverbot erteilt – zwei Tage, bevor er in ihren Räumen beim Jahresempfang des Gewerbevereins Eschersheim sprechen sollte. Der Verein musste den Empfang kurzfristig absagen.
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9 Kommentare zu diesem Artikel
  • 1
    Plausibles Hausverbot für OB-Kandidat Stein (FDP)
    von Seckberry ,

    Stein war vom Eschersheimer Gewerbeverein zu dessen Neujahrsempfang als Gastredner in den Räumlichkeiten der Emmaus-Gemeinde eingeladen.

    Wegen Steins ausgesprochen rechtspopulistischen Meinungsäußerungen, insbesondere seiner als menschenfeindlich erachteten Grundhaltung, die Mitmenschen aus einer von christlichen Werten geprägten Stadtgesellschaft ausschließen will, anstatt sie bei der Inklusion in die Stadtgemeinschaft zu unterstützen, war es allemal seitens des Kirchenvorstands folgerichtig und ehrbar, ein Hausverbot ausschließlich für die Personalie Stein auszusprechen.

    Es ist einer Christengemeinde keinesfalls zuzumuten, hetzerisch empfundenen Äußerungen einer Einzelperson in ihrem Gemeindehaus eine Plattform zu geben und diese rechte Gesinnung gleichsam als von der evangelischen Kirche abgesegnet und positv unterstützt nach außen tragen zu lassen.

    Der Eschersheimer Gewerbeverein hat dann von sich aus den kompletten Neujahrsempfang abgesagt und nicht etwa die Emmaus-Gemeinde.

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  • 2
    Evangelische Kirche
    von Blitzmerker ,

    Wer hier seine Weltoffenheit mit Hilfe von Asylbetrug, illegaler Migration und falscher Toleranz zur Schau stellen will, dessen Christlichkeit erscheint mir oft auch nicht viel mehr als bloße Heuchelei, Habsucht und Eitelkeit zu sein.

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  • 3
    Was hat es mit christlichen Werten zu tun,
    von Steuerzahler_ohne_Rechte ,

    wenn der EKD Vorsitzende SPD Mitgliedern Ratschläge erteilt wie sie in Bezug auf die GroKo abstimmen solle?
    https://www.welt.de/debatte/article173488878/Kirche-Was-ein-Bischof-der-SPD-raet-und-warum-er-das-lassen-sollte.html

    Antwort: Überhaupt nichts!

    Was hat es mit christlichen Werten zu tun, wenn die Emmausgemeinde ein völlig willkürliches (laut Seckberry hat sie anscheinend auch jedes Recht dazu) Hausverbot ausspricht?

    Antwort: Ebenfalls überhaupt nichts!!!

    So etwas ist politische Agitation und Propaganda.
    Wenn sich die evangelische Kirche nicht schleunigst wieder auf Ihr eigentlichen Aufgaben besinnt, dann wird sie bald überhaupt keine Mitglieder mehr haben.

    Und den Chef sollten sie auch wechseln, der hat offenbar ein Problem mit dem Christlichen Glauben:

    juedischerundschau.de/bedford-strohm-zum-fremdschaemen-unterwuerfig-und-geschichtsvergessen-135910617/

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  • 4
    Noch ein guter Kommentar zu Herrn Bedford Strohm
    von Steuerzahler_ohne_Rechte ,

    http://www.bild.de/politik/ausland/michael-wolffsohn/antwort-an-kardinal-und-ekd-vorsitzendem-48758212.bild.html

    @ Seckberry : Sie werden es nicht glauben, aber sogar Sie können nicht etwas dazulernen!

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  • 5
    Beschämendes Bild für OB-Kandidat Stein (FDP)
    von Seckberry ,

    Das Hausrecht umfasst die Befugnis des Rechtsinhabers f r e i , sprich "ohne Sachgrund" darüber zu entscheiden, wer Eintritt in seine Räumlichkeiten erhalten darf, darüber hinaus die Befugnis, das Zutrittsrecht von der Erfüllung von Bedingungen abhängig zu machen und wird verfassungsrechtlich durch Art. 13 GG geschützt, womit das Recht inkludiert ist, den Zutritt nur zu bestimmten Zwecken zu erlauben und die Einhaltung dieser Zwecke mittels eines Hausverbots durchzusetzen.

    Die Emmaus-Gemeinde hätte demnach das Hausverbot für Stein nicht mal damit begründen müssen, dass "seine politischen Meinungsäußerungen nicht mit den christlichen Werten, für die die Emmaus-Gemeinde steht, vereinbar sind".

    Wer als OB-Kandidat wie Stein (FDP) weder die unabdingbare Multitasking- oder Mehrfachaufgabenperformanz noch seine Emotionen souverän beherrscht und statt Heilungsversuche anzustellen, die Emmaus-Gemeinde noch dazu herabzuwürdigen sucht, kommt als OB-Aspirant beschämend und unwählbar daher.

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  • 6
    Einspruch!
    von Hippolytos ,

    Nachdem die Emmaus-Gemeinde ihre Zustimmung für eine Veranstaltung des Gewerbevereins gegeben hatte, konnte sie ein Hausverbot für Teilnehmer dieser Veranstaltung rechtswirksam nur noch bei Vorliegen von sachlichen Gründen aussprechen. Frei konnte sie das nach Eingehen der zivilrechtlichen Verpflichtung, Räume zur Verfügung zu stellen, nicht mehr.
    Vergleiche:
    BGH, Urteil vom 09.03.2012 - V ZR 115/11
    BGH, Urteil vom 30.10.2009 - V ZR 253/08

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  • 8
    Beschämendes Bild
    von Hippolytos ,

    Für ein Hausverbot bedarf es eines sachlichen Grundes. Der Wunsch, die Meinungsfreiheit einzuschränken, gehört ganz sicher nicht dazu. Hierzu hat sich der BGH eindeutig positioniert. Weder kann die Emmaus-Gemeinde rechtswidrige Äußerungen Steins in der Vergangenheit ins Feld führen, noch gab es Anhaltspunkte, dass solche für die Veranstaltung zu erwarten gewesen wären. Es ging hier schlicht darum, dass Redner und Hausherr eine andere Meinung vertreten.
    Die Vertreter der Emmaus-Gemeinde haben ein beschämendes Bild von sich gezeichnet. Wer von sich glaubt, die besseren Argumente zu haben, stellt sich dem Diskurs. Wer hingegen versucht, das Äußern von Meinungen zu behindern, tut kund, dass er diesen scheut. Er offenbart, dass ihm nur die Mittel der Ausgrenzung und Tabuisierung bleiben. Wer dies dann auch noch mit christlichen Werten begründet, demaskiert, dass er sich gedanklich in der Tradition der Evangelischen Kirche befindet, die Definition dieser Werte höchst flexibel zu handhaben.

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  • 9
    'Steuerzahler_ohne_Rechte' lesen die Gemeindezeitung...
    von Seckberry ,

    ...der Emmmaus-Gemeinde, Ausgabe Dezember 2017/Januar 2018 und können dort erfreulicherweise offensichtlich nicht wie 'HardTimes' behauptete, stimmige Belege dafür finden, dass "die evangelische Kirche Frankfurt Hass schürt".

    Man höre und staune auch, dass 'Steuerzahler_ohne_Rechte' über Georg Orwell'sche "Big Brother is watching you"-Kompetenzen verfügen und anscheinend akribisch registrieren, welche Frankfurter Erdenbürger die Kirche ihres Ortsteils "oder irgendeine andere Kirche in Deutschland besuchen".

    Dem Deutschland-weiten totalen Überwachungsapparat der 'Steuerzahler_ohne_Rechte' steht man wohl vollkommen machtlos gegenüber und auch dem erschlagend inhaltschwangeren Fastnachts-Schlachtruf von 'HardTimes' kann wohl nur noch die von 'Publius' geforderte Schließung der Emmaus-Gemeinde folgen sowie die Inthronisierung des von der FDP
    unabhängigen OB-Kandidaten Stein.

    Schaun' mer halt mal, ob am 25.02.2018 die Lebenswirklichkeit das weiche Wasser oder den harten Stein einholt.

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