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ZING – Zeitung in der Grundschule: Grundschüler machen Zeitung

Von Fast 1900 Schüler aus 89 Klassen aus Frankfurt und dem Main-Taunus-Kreis beteiligten sich dieses Mal beim Projekt Zeitung in der Grundschule (ZING). Zwölf Wochen lang lasen die Kinder die Frankfurter Neue Presse und ihre Regionalausgaben, gingen als Reporter spannenden Themen auf den Grund und schrieben hierüber Artikel, die in der Zeitung abgedruckt wurden.
Glücklich, zufrieden und auch ein wenig stolz präsentieren die Grundschüler »ihre« Zeitung. Bilder > Foto: Maik Reuß Glücklich, zufrieden und auch ein wenig stolz präsentieren die Grundschüler »ihre« Zeitung.
Frankfurt. 

„Ngiyabonga Nkosi“ ist der Titel des Begrüßungsliedes, das Mädchen und Jungen aus der dritten und vierten Jahrgangsstufe der Fridtjof-Nansen-Schule in der Turnhalle der Grundschule in Nied singen. Das Lied stammt aus dem Musical „Kwela, Kwela“ des Autors Andreas Schmittberger. Es ist ein afrikanisches Märchen, das von Tieren erzählt, die verzweifelt auf den großen Regen warten. Das Musical wird derzeit von den Kindern zusammen mit den Musiklehrern Christian Fabian und Eva-Marie Vetter einstudiert und soll im Juli vor Publikum in der Saalbau Nied aufgeführt werden.

 

Gekonnt präsentiert

 

Zum Abschlussfest des Projekts Zeitung in der Grundschule, kurz ZING genannt, gibt es für die Schüler nun die Gelegenheit zu zeigen, dass sie bestens auf ihren großen Auftritt im Juli vorbereitet sind. Gekonnt präsentieren sie die mehrstimmigen Liedpassagen und sorgen für Rhythmus und Stimmung in der Turnhalle. Im Publikum sitzen nicht nur Mitschüler, sondern Vertreter der Frankfurter Neuen Presse, der Fraport AG und des IZOP-Instituts in Aachen. Allesamt sind sie Partner des ZING-Projekts, das durch das IZOP-Institut koordiniert wird.

Die Schulleiterin Marina van der Linden hebt zu diesem Anlass die Förderung der Sprach-, Lese und Medienkompetenzen hervor, die mit dem ZING-Projekt einhergeht. „Das sind nicht nur wichtige Bausteine des ZING-Projektes, sondern auch für uns zentrale Anliegen, die alle Bereiche des Unterrichts an der Fridtjof-Nansen-Schule betreffen“, sagt sie. An der Nieder Grundschule haben sich die Mädchen und Jungen der vierten Jahrgangsstufe am ZING-Projekt beteiligt, in ganz Frankfurt und dem Main-Taunus-Kreis waren es insgesamt 1838 Schüler aus 89 Grundschulklassen.

„Die Ergebnisse bestätigen die Effektivität dieses Projekts“, lobt die Schulleiterin. Es sei ein wunderbares Projekt, das bestens dazu geeignet sei, die kindliche Neugier und die Begeisterung am Lesen zu wecken und zu fördern. „Dies ist ohne die Tatkraft verlässlicher Partner nicht möglich. Mein Dank gilt der Frankfurter Neuen Presse, der Fraport AG und dem IZOP-Institut“, betont van der Linden weiter. „Und natürlich auch dem großen Engagement der Lehrer.“

Zwölf Wochen lang haben sich alle Teilnehmer des Projekts auf ganz unterschiedliche und kreative Art mit dem Medium Tageszeitung auseinandergesetzt. In dieser Zeit wurde das Lesen der FNP und des Höchster Kreisblattes Teil des Unterrichts, egal ob in Deutsch, Mathematik oder Kunst. Jeder Schüler erhielt täglich sein eigenes Zeitungsexemplar, insgesamt wurden in den drei Monaten mehr als 110 000 Zeitungen an die am Projekt teilnehmenden Schüler verteilt.

 

Besuch von Redakteuren

 

Daneben wurden alle Klassen von FNP-Mitarbeitern besucht. Sie erzählten ihnen mehr über Journalismus und darüber, wie eine Zeitung entsteht. Außerdem bereiteten sie die Kinder auf ihren Einsatz als Reporter vor. Und es gab viele spannende Themen, über die die kleinen Nachwuchsjournalisten berichteten. Für die Mädchen und Jungen der 4a und 4b an der Fridtjof-Nansen-Schule etwa ging es auf ein echtes Hausboot, und sie warfen einen Blick hinter die Kulissen des Filmtheaters Valentin in Höchst.

Andere Klassen berichteten etwa über das Zukunftsinstitut Frankfurt, waren bei Spielern von Eintracht Frankfurt, erkundeten ein Flugzeug von Cathay Pacifik, besuchten die Pfadfinder, gingen in eine Falknerei oder unterhielten sich mit einem Schmetterlingsexperten.

Der Besuch am Flughafen wurde möglich gemacht durch die Fraport AG, die sich seit sieben Jahren für das Projekt als Sponsor engagiert, aber auch spannende Themen für die kleinen Reporter am Flughafen bereithält. „Es ist ein Projekt, das die Lesekompetenzen der Kinder fördert“, lobt Rainer Gomolluch von der Fraport AG. Hierüber lernten die Mädchen und Jungen Themen kennen, die über den allgemeinen Schulalltag hinausgingen.

„Die Zeitung ist ein Medium, das den Weg zum Lesen, insbesondere von längeren Texten, ebnen kann“, betont Dr. Norbert Delhey vom IZOP-Institut. Durch das Projekt werde vermittelt, dass in der Zeitung interessante Themen stehen, die man selbst vorher noch gar nicht kannte. „Durch die spannenden Erfahrungen, die die Kinder durch das Projekt mit dem Medium machen, verbinden sie mit dem Lesen der Tageszeitung etwas Positives, das sich auch auf ihr künftiges Leseverhalten auswirken wird“, betont er. Daher sei es wichtig, schon so früh wie möglich hiermit anzufangen.

„Ich habe im Projekt gelernt, wie engagiert die Schüler sind, und war auch manchmal neidisch auf die Themen, die die Kinder bearbeitet haben“, sagt Thomas Schwarz, Redaktionsleiter der Bad Vilbeler Neuen Presse. „Und wer weiß“, sagt er weiter, „vielleicht ist der eine oder andere so motiviert, dass er später einmal den Beruf des Journalisten ergreifen möchte.“

Die Teilnehmer aller Klassen bekommen demnächst noch eine Sonderausgabe, in der alle entstanden Beiträge abgedruckt sind.

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