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Harheim soll Anteil zur Flüchtlingsbetreuung beitragen

Harheim. 

Die geplante Flüchtlingsunterkunft in der Straße Im Niederfeld im Neubaugebiet Harheim-Süd führte in der Sitzung des Ortsbeirats 14 erneut zum Schlagabtausch zwischen CDU einerseits sowie SPD und Grünen andererseits. Während die CDU kritisiert, dass die Stadt auf der für „Altenwohnen“ reservierten Fläche vor allem Flüchtlinge unterbringen will, verteidigten SPD und Grüne diese Entscheidung.

Die Stadt habe in den vergangenen Jahren viel Geld in Harheim investiert, sagt etwa Kristina Luxern (SPD). Da sei es nur „mehr als anständig“, wenn sich Harheim in die Schlange jener Stadtteile einreihe, die der Verwaltung bei der Unterbringung der zahlreichen Flüchtlinge helfen, forderte sie Zustimung für die geplante Unterkunft ein. Viele andere Stadtteile hätten bereits einen nicht unerheblichen Anteil an dieser Aufgabe geleistet.

Dass die Umwidmung des ursprünglich geplanten Altenwohnens „unverträglich“ sei, findet hingegen der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd Kölling. Weil die verbliebenen Altenwohnungen nicht geeignet seien, würden auch sie letzten Endes mit Flüchtlingen belegt. So zögen statt 112 mehr als 180 Flüchtlinge ins Niederfeld. Für das Neubaugebiet bedeute dies zehn bis 30 Jahre Desintegration, ,„die Ängste sind greifbar“.

Kölling sagte auch, in einem Vorgespräch zu jener Sondersitzung, in der der Magistrat die geplante Unterkunft im Januar vorstellte, habe Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) die Harheimer CDU-Abordnung „unter Druck gesetzt“, dem neuen Konzept zuzustimmen – mit den Worten „wir können auch anders“: Das Dezernat, so offenbar Köllings Eindruck, baue die Unterkunft auch gegen Bedenken aus dem Stadtteil.

(dd)
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