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Fraport AG: Hin und weg vom Flughafen

Wer seine Fracht in alle Welt verschicken will, für den gibt es nur eines: Ab in den Flieger damit. Das dann auch alles gut ankommt, dafür sorgt die Frankfurt-Cargo-Sevices am Frankfurter Flughafen.
Auf Paletten verpackt wird die Fracht zu den Flugzeugen gebracht. Auf Paletten verpackt wird die Fracht zu den Flugzeugen gebracht.
Frankfurt. 

Als Mitarbeiter im Bereich Vertrieb und Marketing der FCS (Frankfurt Cargo Services GmbH) ist Horst Porschen (61) im Customer-Service-Center zuständig für die Klärung von Unregelmäßigkeiten und Reklamationen, denn bei der großen Anzahl von Kunden (Airlines, Speditionen und Zoll) läuft nicht jeder Transport und jede Abfertigung reibungslos ab. Er ist so auch für die Kommunikation zwischen den Kulturen zuständig.

Seit 60 Jahren wird am Frankfurter Flughafen Luftfracht verschickt. Insgesamt werden jährlich 2,1 Millionen Tonnen transportiert. Circa 520 000 Tonnen übernimmt als Tochtergesellschaft der Fraport AG (49 Prozent Beteiligung) die Frankfurt-Cargo-Services GmbH. „Das wichtigste bei der Luftfracht ist die Schnelligkeit“, berichtet Horst Porschen. Gleichermaßen widmet er sich der Zufriedenheit seiner weltweiten Kunden und geht auf deren Wünsche ein.

Das Fracht-Terminal hat eine Gesamtfläche von etwa 52 000 Quadratmeter. Ankommende und abgehende Ware (Im- und Export) wird in den Lagerhallen zwischengelagert. Von Montag bis Freitag arbeiten dort etwa 700 Mitarbeiter. Am Wochenende sind es sogar 300 mehr, da es an diesen Tagen besonders viel Arbeit für den Im- und Export gibt. Der Großteil kommt und geht nach Asien.

Luftfracht wird für den Transport in Holz, Plastik oder Metall verpackt. Dies soll sie auf den langen Wegen vor Beschädigungen schützen. Oft entscheiden sich Spediteure aber auch gegen Verpackungen, da diese das Gewicht, somit auch die Kosten für den Transport, erhöhen. Paletten mit Luftfracht werden in allen Ländern nach gleichen Richtlinien verpackt. Es gibt fast keine Obergrenze für das Gewicht der Luftfracht. Lediglich für die Größe sind durch das Flugzeug selbst Grenzen gesetzt.

Etwas mehr als die Hälfte der Fracht kommt in Frachtflugzeuge, der Rest in Passagierflugzeuge. Dabei handelt es sich meist um schwere, große Maschinen. Doch auch Tiere sind dabei. Die Luftfracht am Frankfurter Flughafen wird unter anderem von dem deutschen Luftfrachtbundesamt kontrolliert. So wird gewährleistet, dass sämtliche Luftfracht auch sicher und unbeschädigt „hin und weg“ kommt. Darauf vertrauen derzeit mehr als 130 internationale Airlines und etwa 400 Speditionen.

Sila Aggün, Daris Agovic, Bilal Azoum, Dominique Böhler, Ayman Boulahfa, Berat Gökgül, Claudia Duku, Winifred Issaka, Hanna Kolasinac, Dardan Loshaj, Shirin Martin, Yassin Safi, Shabnam Saidi, Noa Sunny Sanjug, Tugce Sevik, Deniz Sil, Amenay Tekle, Ibrahim Türktorun, Maurice Wagner, Bjoern Weißelbaum,
Sara Yildirim

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