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Immer ein wenig Lampenfieber

56 Musiker des hr-Sinfonieorchesters bereiten sich für ein Barock-Konzert vor und proben dafür die Sinfonie Nr. 5 von Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Dirigent Andrew Manze, der als Gast das hr-Sinfonieorchester leitete, gab den ZING-Reportern der Berkersheimer Grundschule ein Interview. Sie sprachen englisch miteinander. Dirigent Andrew Manze, der als Gast das hr-Sinfonieorchester leitete, gab den ZING-Reportern der Berkersheimer Grundschule ein Interview. Sie sprachen englisch miteinander.
Frankfurt. 

Im großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks gibt der englische Gastdirigent Andrew Manze mit dem Taktstock den Rhythmus an. Das Spiel leitet er mit ausdrucksstarken Bewegungen und zeigt die Einsätze dynamisch an. Freundlich wendet er sich den Musikern zu. Während der einstündigen Probe nehmen die wenigen Beobachter, die nicht auf den Zuschauerplätzen, sondern auf den Chorbänken hinter dem Orchester Platz genommen haben, den Klang der Instrumente aus nächster Nähe wahr.

In der Pause erzählt Dirigent Andrew Manze, dass er mit sieben Jahren begonnen hatte, Blockflöte, mit zehn Jahren Geige zu spielen. Erst mit 15 Jahren hatte er sich für das Dirigieren interessiert. Bei den Auftritten hat er immer ein wenig Lampenfieber. „Aber wenn das Orchester gut spielt, ist das Dirigieren einfach“, sagt er.

Der Konzertmeister (1. Geige) Ulrich Edelmann gibt zu, dass er auch schon einmal während eines Konzerts einen Fehler gemacht hat: „Man ist ja keine Maschine.“

Die Violinistin Sonja Metzendorf spielt schon seit 16 Jahren im hr-Sinfonieorchester, vor 36 Jahren hatte sie angefangen, Geige zu spielen. Damit sie Musik studieren konnte, musste sie, wie alle Musiker, auch das Klavierspiel erlernen. Michael Armbruster hatte früher heimlich auf dem Jagdhorn seines Vaters, der Jäger war, gespielt. Er spielt Horn, weil man damit Töne schmettern kann, aber auch warme und liebliche Töne hervorbringt.

Die Flötistin Clara Andrada de la Calle hatte drei Lehrer, es hat elf Jahre gedauert, bis sie richtig gut spielen konnte. Simon Backhaus kommt aus einer musikalischen Familie, er lernte das Spiel auf dem Kontrabass schnell.

Und Barbara Petit verriet, dass sie im Studium täglich fünf Stunden geübt hat. Heute übt sie immerhin noch zwei bis drei Stunden jeden Tag.

Berkersheimer Schule, Klasse 4

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