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Hier wächst die neue IGS: Provisorium im Westflügel soll Ende des Jahres stehen

Von Schnell, schneller, IGS Kalbach-Riedberg: Binnen weniger Tage ist im Westflügel das Provisorium für die Schule in die Höhe geschossen. Ende des Jahres soll der Rohbau aus Holzmodulen stehen, in einem Jahr darin unterrichtet werden.
Die Bodenplatten liegen, und auch die ersten Holzmodule sind bereits aufgebaut. Nur noch wenige Wochen wird es dauern, bis der Rohbau der IGS Kalbach-Riedberg steht. Foto: Heike Lyding Die Bodenplatten liegen, und auch die ersten Holzmodule sind bereits aufgebaut. Nur noch wenige Wochen wird es dauern, bis der Rohbau der IGS Kalbach-Riedberg steht.
Riedberg. 

Noch vor wenigen Wochen war lediglich anhand des Schildes vor dem 4500 Quadratmeter großen Areal an der Carl-Hermann-Rudloff-Allee zu erkennen, dass dort schon in einem Jahr bis zu 100 Fünftklässler unterrichtet werden sollen. In der neuen IGS Kalbach-Riedberg, die dann ihren Betrieb aufnimmt. In dem dreistöckigen Gebäude, das im Westflügel entstanden ist.

Möglich machen den schnellen Bau 90 Holzmodule, die in Österreich produziert und hier aufgestellt werden. Gefertigt werden sie in der Steiermark. Von der Firma „Kaufmann Bausysteme“, die auch schon die Europäische Schule erweitert hat. „Ein Drittel des Gebäudes ist schon fertig, die Außenhaut folgt zeitnah“, erklärt Laura Franze vom Stadtschulamt.

Bereits Ende des Jahres soll das ganze Gebäude fertig sein. Inklusive Innenausbau. Lediglich die Außenanlagen werden erst im nächsten Jahr angelegt. „Sich darum im Winter zu kümmern, ist nicht sinnvoll. Wenn damit im Frühjahr begonnen wird, liegen wir immer noch völlig im Zeitplan“, betont Franze.

Platz ist in dem Gebäude künftig für zwei Jahrgänge der vierzügigen Integrierten Gesamtschule. Sprich für die Klassen fünf und sechs – insgesamt also rund 200 Kinder. Als dauerhaften Standort für die IGS mit dem Schwerpunkt Sprache und Vielfalt hat die Stadt das Areal an der Gräfin-Dönhoff-Straße festgelegt. Noch ist dort die Neue Gymnasiale Oberstufe beheimatet, die jedoch ins Gallus umziehen soll. Wann das passiert, steht bislang noch nicht fest.

Vorteile durch Holz

So werden die Schüler der neuen IGS also zunächst in Holzmodulen unterrichtet. Die unterscheiden sich nicht nur optisch von den sonst in der Stadt bekannten Stahlcontainern. „Holzbau bietet eine andere Wohlfühlatmosphäre als ein klassischer Container. Alleine der Geruch ist nicht vergleichbar. Zudem ist das Klima in den Räumen ein besseres“, zählt Laura Franze die Vorteile des Holzmodulbaus auf. Der Holzcharakter wird im gesamten Gebäude erkennbar sein, denn die Wände werden nicht verkleidet oder verputzt. Das Holz wird nur heller lasiert. „Der schöne Holzgeruch bleibt so erhalten.“

Zwar wird das Schulgebäude schon bald stehen, eine Turnhalle für den Sportunterricht wird es allerdings auf dem Gelände nicht geben. Die sei auch gar nicht nötig, weiß Laura Franze. „Es werden die Hallen und Sporteinrichtungen in der direkten Umgebung mitgenutzt. Davon gibt es auf dem Riedberg ja einige.“ Gebaut wird die Sporthalle dann, wenn die Schule den Neubau an ihrem endgültigen Standort bezieht.

Vorstellung verschoben

Groß über den schnellen Fortschritt des Baus ist die Freude bei Dr. Susanne Gölitzer. Sie leitet die Planungsgruppe der IGS Kalbach-Riedberg, die über den aktuellen Stand der Vorbereitungen eigentlich heute Abend in der Sitzung des Ortsbeirates 12 (Kalbach, Riedberg) berichten wollte. Doch die Vorstellung wurde auf eine spätere Sitzung verschoben. Dann sollen auch Vertreter der Stadt dabei sein. „Es wäre schön, wenn wir das fertige Gebäude schon vor der Eröffnung nutzen könnten. Für Elternabende oder einen Tag der offenen Tür“, hofft Gölitzer. Das könnte tatsächlich funktionieren. Allerdings nur, wenn das Außengelände begehbar ist, sagt Laura Franze.

 

Der Ortsbeirat 12 tagt heute,
9. September, ab 20 Uhr in der Grundschule Riedberg, Zur Kalbacher
Höhe 15.

 

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