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Große Benefiz-Gala zugunsten der Leberecht-Stiftung: Eine Nacht für den guten Zweck

Die Macher und der Läufer (v.l.): Stephan Görner, Thomas Ranft und Sven Müller, vor dem Oktober-Motiv, das Orazio Martino, Tierpfleger aus Dietzenbach zeigt. Foto: Bernd Kammerer (.) Die Macher und der Läufer (v.l.): Stephan Görner, Thomas Ranft und Sven Müller, vor dem Oktober-Motiv, das Orazio Martino, Tierpfleger aus Dietzenbach zeigt.
Frankfurt. 

Die Kampagne „Kleider machen Leute“ der Initiatoren Stephan Görner und Sven Müller würdigt Menschen mit außergewöhnlichen, schweren, anstrengenden oder gefährlichen Berufen. Anerkennung, Wertschätzung und Respekt für diese Berufsgruppen, ohne die ein normales Leben in einer Großstadt wie zum Beispiel Frankfurt unmöglich wäre, sind Ziel der Fotoarbeiten von Nikita Kulikov .

Er sorgt dafür, dass der Kanalarbeiter, die Toilettenfrau, der Müllmann oder die Justizvollzugsbeamtin authentisch am Arbeitsplatz vorher und später in einem edlen Kostüm oder in einem Maßanzug von Stephan Görner fotografiert werden.

Stargast des Abends ist der Sänger Paul Potts. Bild-Zoom Foto: Oliver Berg (dpa)
Stargast des Abends ist der Sänger Paul Potts.

Am Samstag, 12. November, steigt nun im Kempinski Hotel in Gravenbruch die zweite „Kleider-machen-Leute“-Charity-Gala. Der Stargast des Abends, Tenor Paul Potts , könnte sicher auch eine Geschichte über mangelnde Wertschätzung erzählen. Schließlich arbeitete der 46-Jährige eher unscheinbar in einer Supermarktkette und später als Verkäufer von Mobiltelefonen für eine Einzelhandelskette. Dort stieg er zwar zum leitenden Angestellten auf, doch teure Anzüge wie die Marke Stephan Görner konnte er sich trotzdem nicht leisten.

Mittlerweile kann sich Potts weder über schlechte Bezahlung noch über ausbleibende Achtung beschweren. Er gewann die Casting-Show „Britain’s Got Talent“ 2007. Das war sein Durchbruch. In Deutschland wurde er durch einen Werbesport der Telekom bekannt. Darin sang er – wie bei „Britain’s Got Talent“ auch – aus der Oper „Turandot“ von Giacomo Puccini die Arie „Nessun dorma“.

Ein Höhepunkt der Gala, zu der die Macher – neben Stephan Görner ist noch der PR-Fachmann Sven Müller mit im Boot – einladen, wird die VIP-Modenschau sein. Dabei streifen sich fünf Prominente Görner-Maßanzüge und -Kostüme über und stolzieren darin dann über den Catwalk.

Im vergangenen Jahr waren dies Medienmann Bernd Reisig , Fernsehkoch Mirko Reeh , Eintracht-Frankfurt-Präsident Peter Fischer , der ehemalige hessische Wirtschaftsminister Florian Rentsch und Börsenguru Mick Knauff .

Februar: Hermann Danz von der Bild-Zoom
Februar: Hermann Danz von der

Diesmal sind es Juan de la Cruz Amador , deutscher Star-Koch, der für seinen Einsatz von Molekularküche bekannt ist, Uli Stein , Ex-Nationaltorwart und früherer Torhüter von Eintracht Frankfurt, Arminia Bielefeld und des HSV, Markus Mörl , Sänger, der mit dem Song „Ich will Spaß“ in der Ära der Neuen Deutschen Welle für Furore sorgte, sowie Thomas Ranft , Wettermann des Hessischen Rundfunks.

„In der Vergangenheit habe ich auch schon in der Freßgass’ Geld für die Leberecht-Stiftung gesammelt“, erinnert sich Ranft. „Und wenn ich die Möglichkeit habe, helfe ich anderen Menschen gern, denen es nicht so gutgeht“, so der Moderator weiter. Auf den Abend freut er sich, „denn es wird sicher lustig. Ich habe schon einige Modenschauen gesehen, bin aber noch nie bei einer mitgelaufen. Doch bei dem, was Stephan Görner mit auf den Leib schneidert, kann sogar ich gut aussehen“.

Erstmals läuft auch eine Frau mit: Moderatorin Rabea Shif , die als Reporterin für ProSieben für das Magazin „red!’“ unterwegs war und danach zwei Jahre lang das Gesicht der Sendung „Prominent“ bei Vox war.

Der Erlös des Abends, der unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Volker Bouffier steht und durch den erneut FFH-Moderatorin Evren Gezer führt, kommt der Leberecht-Stiftung unserer Zeitung zugute. Stephan Görner: „Gern unterstützen wir erneut die Leberecht-Stiftung, die sich um behinderte und benachteiligte Kinder und deren Familien kümmert, und hoffen, erneut einen Scheck über 20 000 Euro aus den Erlösen der Tombola und den Spenden an die Stiftung überreichen zu dürfen.“ Gern auch mehr.

(es)
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