Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Ein Baum, der Gutes tut

Von Wer beim Kauf eines Weihnachtsbaumes Gutes tun wollte, war am Wochenende auf der Saalburg genau richtig. Zum fünften Mal organisierten die Lions Bad Homburg ihren Weihnachtsbaum-Event. Der Erlös geht an die Leberecht-Stiftung.
Weihnachtsbaumschlagen macht hungrig: Kevin und Florian machen sich leckeres Stockbrot.	Foto: Reichwein Weihnachtsbaumschlagen macht hungrig: Kevin und Florian machen sich leckeres Stockbrot. Foto: Reichwein
Hochtaunus. 

Bei strahlendem Sonnenschein, aber kühlen Temperaturen hatte es sich ein Großteil der Kinder am Lagerfeuer vor dem Saalburg-Restaurant gemütlich gemacht. Nicht nur die kleinen Besucher grillten Marshmallows und an langen Stöcken befestigten Teig, auch die Eltern hatten die wärmende Feuerstelle aufgesucht und probierten die knusprigen Leckereien.

Das Lagerfeuer samt Stockbrot war nur eine von vielen Attraktionen des diesjährigen Weihnachtsbaum-Events auf der Saalburg. Bereits zum fünften Mal organisierte der Lions-Club Bad Homburg-Hessenpark in Kooperation mit ihren Hauptsponsoren, der Taunus Sparkasse und dem Autohaus Euler, die Veranstaltung für den guten Zweck. Im Mittelpunkt stand dabei der Verkauf von Weihnachtsbäumen: Die Tannen mussten nicht selbst geschlagen werden, wie noch in den Jahren zuvor, sondern waren bereits für die Besucher, im Garten des Landgasthofs, in Reih und Glied aufgereiht.

7000 Euro Spendenerlös

"Dieses Jahr erwarten wir eine Rekord-Spendensumme von rund 7000 Euro", verkündete Ralf Kissau vom Lions-Club und fügte hinzu: "Das wären rund 3500 Euro für jeden der beiden Empfänger." Der Erlös des Weihnachtsbaum-Events kommt jedes Jahr anderen wohltätigen Organisationen zugute. Diesmal fiel die Wahl auf die Stiftung "Leberecht" und den Verein "Patenschaften für Tschernobylkinder Bad Homburg". Als Schirmherr der Veranstaltung hatten die Organisatoren OB Michael Korwisi (Grüne) gewinnen können.

Andreas Fiebiger (Leberecht-Stiftung) und Bernd Ehmler (Verein "Patenschaften für Tschernobylkinder") stellten ihre jeweiligen Organisationen kurz vor: Die Leberecht-Stiftung der Frankfurter Neuen Presse und ihrer Regionalausgaben – darunter auch die Taunus Zeitung – setzt sich bereits seit 62 Jahren für benachteiligte und behinderte Kinder, Jugendliche sowie deren Eltern ein.

Auch der Verein "Patenschaften für Tschernobylopfer" hilft Kindern in der radioaktiv hoch belasteten Region Tscherikow in Weißrussland. Regelmäßig werden Mädchen und Jungen aus dieser Region zu einer Kinderfreizeit nach Bad Homburg eingeladen, zudem sucht man nach Paten für die Kinder.

Wer trotz heißen Glühweins oder Punschs immer noch fror, konnte farbenfrohe Strickmützen mit Fellbommeln kaufen, die insbesondere die Damenwelt begeisterten. 100 Euro kostete eine solche Kopfbedeckung, 20 Euro wurden gespendet. Auch die Tombola im Festsaal des Restaurants war ein Renner: Viele tolle Hauptgewinne waren zur Verfügung gestellt worden – darunter auch ein Training im Flugsimulator der Lufthansa. Der Präsident der Frankfurter Eintracht, Peter Fischer, hatte unter anderem einen signierten Ball, Eintrittskarten und Trikots gesponsert. Kurz nach Eröffnung der Tombola konnte sich bereits ein glücklicher Gewinner über zwei Tickets für das Heimspiel der Frankfurter gegen Eintracht Braunschweig freuen.

Zur Startseite Mehr aus Hochtaunus

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse