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Sieg für Eintracht und Leberecht

Von Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis für die Adlerträger: In einem Freundschaftsspiel zugunsten der Leberecht-Stiftung hat Eintracht Frankfurt den Verbandsligisten Spielvereinigung Oberrad 05 deutlich mit 5:1 geschlagen.
Eintracht-Manager Bruno Hübner (rechts) beim Fernseh-Interview. Eintracht-Manager Bruno Hübner (rechts) beim Fernseh-Interview.
Frankfurt. 

Die 1400 Zuschauer waren nicht nur gekommen, um bei eisigen Temperaturen mitzuerleben, wie die Elf vom Riederwald spielt; sie unterstützten auch einen guten Zweck. Denn die Einnahmen kommen der Leberecht-Stiftung dieser Zeitung zugute. Übergeben wird die Spende beim Heimspiel gegen Schalke 04 am 20. April. Durch den Nachmittag führte hr-Moderator Tim Frühling.

Bereits lange vor Anpfiff zeichnete sich ab, dass die Partie gut besucht sein würde. "Wir haben im Vorverkauf ungefähr 1000 Karten losbekommen", freute sich Hans-Peter Wagner, Geschäftsführer der 05er. Unter 90 Vereinen, die sich für das Aufeinandertreffen mit der Eintracht beworben hatten, fiel das Los auf den Verbandsligisten aus Oberrad. Als die Verantwortlichen von ihrem Glück erfuhren, "haben wir Vollgas gegeben", so Wagner. Schließlich wollten sie sich von ihrer besten Seite präsentieren. "Zudem ist es unser Ziel, in Oberrad etwas zu bewegen." Dazu gehöre, "dass wir einen Topverein sowie seine Anhänger entsprechend empfangen und bewirten können."

Obwohl alle heiß darauf waren, gegen den Erstligisten anzutreten, gab es ein Handicap: Die erste Mannschaft der 05er hatte gestern ein wichtiges Punktspiel gegen Bensheim. Doch die Chance, gegen die Adlerträger zu spielen, wollte sich keiner entgehen lassen. Nicht zuletzt deshalb wurde das Team zur Halbzeit komplett ausgetauscht.

Kunstrasenplatz gewünscht

"Grie Soß trifft Adler" lautete das Motto des Tages. Dieser Spruch war auf dem T-Shirt von Peter Stockum zu lesen. Er trainiert die Dreikäsehochs im Alter von zweieinhalb bis fünf Jahren und monierte die schlechten Trainingsbedingungen. Trotz allem Enthusiasmus und der Freude über die gute Resonanz auf dieses Spiel nutzten die Vereinsoberen die Chance, auf Missstände hinzuweisen: "Wir brauchen dringend einen Kunstrasenplatz", machten Hans-Peter Wagner und Christian Glanz, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, klar. Von dem Geld, das durch den Verkauf von Kaffee, Kuchen und anderen Speisen sowie Getränken zusammenkam, soll allerdings nicht der Platz mitfinanziert, sondern die

Jugendteams finanziell unterstützt werden.

Angst vor Verletzungen

Für die Fußball-Profis seien solche Spiel gerade während einer Länderspielpause wichtig, um den Rhythmus nicht zu verlieren, sagte Eintracht-Pressesprecherin Ruth Wagner. Allerdings fehlten bei den Adlerträgern unter anderem Stars wie Pirmin Schwegler, Carlos Zambrano oder Kevin Trapp. "Das ist für uns immer ein schwieriger Spagat", sagte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner mit Blick auf den schlechten Zustand des Rasens auf der Oberräder Beckerwiese, der das Verletzungsrisiko bei den Profis erhöhte. "Doch wenn wir nicht kämen, wären sie zu Recht enttäuscht." Und das wolle niemand bei der Eintracht.

Die Veranstalter hatten sich etliches einfallen lassen und zum Beispiel ein Elfmeterschießen um eine Tasche mit Eintracht-Fanartikeln auf die Beine gestellt. "Ich kann es nicht glauben, ich habe gewonnen", freute sich der 14-jährige Farhan, der den 05er-Torwart Filip Lovric und zwei Kontrahenten bezwang.

"Ich finde es ganz hervorragend, dass es eine Benefizaktion für Leberecht ist", sagte Zuschauerin Stephanie Edler. Fußball sei sonst nicht so ihr Ding, aber ihrem Mann Tom zuliebe und wegen des karitativen Charakters der Veranstaltung sei sie gern gekommen. "Mein Sohn Leonhard wollte unbedingt herkommen, da kann ich doch nicht Nein sagen", sagte Hans-Jörg Schoppe aus Sachsenhausen. "Die Aktion für Leberecht ist wirklich prima. Und ich finde es auch sehr gut, dass die Eintracht dabei mitmacht."

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