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Freilichtmuseum zeigt botanische Raritäten: Hessenpark wird zum Pflanzenmeer

Der Pflanzenmarkt im Hessenpark ist schon seit vielen Jahren ein beliebtes Ziel für Gartenfreunde. Dabei kann es für die Besucher durchaus sinnvoll sein, Blätter und Zweige von Pflanzen aus dem heimischen Garten mitzubringen.
Was blüht denn da? Beim Pflanzenmarkt im Hessenpark können die Besucher auch botanische Raritäten entdecken. Archivfoto: Saltenberger Was blüht denn da? Beim Pflanzenmarkt im Hessenpark können die Besucher auch botanische Raritäten entdecken. Archivfoto: Saltenberger
Neu-Anspach. 

Rund 80 Gärtner und Pflanzenzüchter verwandeln am Wochenende, 2. und 3. September, den Neu-Anspacher Hessenpark in ein Pflanzenmeer. Im Mittelpunkt des herbstlichen Pflanzenmarktes stehen Pflanzenraritäten aus regionaler Produktion, naturnahe Bienenpflanzen sowie botanische Besonderheiten aus der ganzen Welt, die sonst nur selten zu finden sind.

Das Angebot der Aussteller ist arten- und sortenreich. Es umfasst frisch geerntete Blumenzwiebeln, Knollen, Gräser, Herbststauden, Zier- und Nutzgehölze sowie neue und besonders robuste Sorten, die für kleine Hausgärten ebenso geeignet sind wie für urbane Gartenoasen. Viele Pflanzen sind in Bio-Qualität erhältlich. Außer dem außergewöhnlichen Sortiment zeigen die Pflanzenprofis an ihren Verkaufsständen aktuelle Gartentrends, geben nützliche Tipps und haben neue Ideen für Haus, Hof und Garten.

Der Doktor kommt

Hilfe für kranke Pflanzen bieten die Pflanzendoktoren des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen, die eigens für den Pflanzenmarkt ihre Praxis ins Freilichtmuseum Hessenpark verlegen. Mithilfe eines Binokulars können aktuelle Schädlinge und Krankheiten an Pflanzen genau bestimmt und Ratschläge für die weitere Behandlung und den Pflanzenschutz gegeben werden. Wer eine genaue Diagnose möchte, sollte somit seine kranke Pflanze oder zumindest Zweige und Blätter davon mitbringen. Die Diagnose ist kostenlos. Zu den Beratungsschwerpunkten gehören die Themen „Bienenpflanzen“ sowie „invasive Arten und deren Bekämpfung“.

Veranstaltungsleiter Thomas Södler bietet zudem an beiden Tagen von 15 Uhr an kostenlose botanische Führungen über das Marktgelände an. Dabei wird er viele Geheimnisse und natürliche Zusammenhänge der Pflanzenwelt zur Sprache bringen. Die Gruppengröße ist auf 25 Personen begrenzt. Wer daran teilnehmen möchte, sollte sich rechtzeitig am Infopoint im Eingangsbereich einfinden

Wie in den vergangenen Jahren wird der Servicegedanke groß geschrieben: Junggärtner bringen auf Wunsch die Einkäufe mit Karren zu einer Sammelstelle, wo sie anschließend mit dem Auto abgeholt werden können. Die Besucher müssen also die gekauften Pflanzen nicht über den Markt schleppen, sondern können weiter stöbern, entdecken, und fachsimpeln.

Öffnungszeiten

Veranstaltet wird der Pflanzenmarkt vom Freilichtmuseum und einer Tochtergesellschaft des Gartenbauverbandes Baden-Württemberg-Hessen. Geöffnet ist er jeweils von 9 bis 18 Uhr, die Abholung am Pflanzendepot ist von 9 bis 18.15 Uhr möglich, die Praxiszeiten des Pflanzendoktors sind von 9 bis 18 Uhr. Es gelten die regulären Eintrittspreise des Freilichtmuseums. Der Marktplatz ist am ersten Septemberwochenende ausnahmsweise nicht kostenfrei zugänglich. red

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