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Utta Dommes kündigt Rückzug an: Nachfolger gesucht

Bei Silbergrau, dem Sozialen Netzwerk Schmitten, läuft alles wie am Schnürchen. Noch . . .
Utta Dommes bedankt sich bei Adelheid Öhle, die die Papierblumen für den Tischschmuck hergestellt hat. Utta Dommes bedankt sich bei Adelheid Öhle, die die Papierblumen für den Tischschmuck hergestellt hat.
Arnoldshain. 

Utta Dommes möchte aufhören. Um die Nachfolge sicherzustellen, appellierte sie anlässlich der Jahreshauptversammlung im evangelischen Gemeindezentrum Arnoldshain nicht nur an ihre Vorstandskollegen. „Im nächsten Jahr will ich nicht mehr kandidieren“, kündigte sie an. Wohl wissend, dass der Vorsitz mit einer Berufstätigkeit nicht vereinbar ist, wolle sie mit dem Vorstand nach einem neuen Konzept suchen. Vielleicht sei es sinnvoll, die zeitraubende Zuständigkeit für den Seniorentreff aus dem Vorsitz auszukoppeln.

Für Dommes ist die Aufgabestruktur des sozialen Netzwerkes unverändert. „Im Mittelpunkt steht der ältere Mitbürger und seine Interessen.“ Wichtig sei es, Gemeinschaft zu leben. „Einsam braucht hier eigentlich keiner zu sein.“ Bezeichnend seien dafür die regelmäßigen Angebote. Jeden ersten Donnerstag im Monat gibt es den „klassischen Seniorennachmittag“. Die Senioren feiern auch gerne, machen Ausflüge und besuchen die Kindergartenkinder. Altersgerechte Angebote gibt es seit 14 Jahren im Seniorentreff mitten in Schmitten täglich. Gruppenleiter spielen, handarbeiten, turnen oder lesen mit den Senioren.

Die Räume sind aber auch offen für Deutschkurse und das monatliche gemeinsame Kaffeetrinken der geflüchteten Mitbürger, die Demenzgruppe der Diakoniestation Taunus und die runden Tische der Schmittener Ärzte. Seit Eröffnung des AGO Seniorenzentrums wird die Zusammenarbeit sukzessive ausgebaut.

Dem Kassenbericht von Erica Pallas zufolge ist die Mitgliederzahl von 186 auf 176 zurückgegangen. Bei einem Jahresbeitrag von 20 Euro dürfe es nicht schwer sein, neue Mitglieder zu gewinnen. Nachzahlungen für Mietnebenkosten für den Seniorentreff haben ein Defizit beschert. Aber auch wenn Miete und Nebenkosten 70 Prozent der Ausgaben ausmachen, gibt es für Dommes keinen geeigneteren Standort als in der Seelenberger Straße.

Musikalisch umrahmt wurde die Versammlung von Emily Wirth, die kleine Stücke auf der Blockflöte vortrug. Im Anschluss gab es von Jürgen Troll Wissenswertes über den Feldberg.

(evk)
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