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Handballer feiern: Oktoberfest am Samstag? Läuft bei denen!

Barbara und Helmut Wittmann brachten ihre Enkelinnen mit. Lina (links) und Lara waren die feschesten Madln im Zelt. Foto: Frank Saltenberger Barbara und Helmut Wittmann brachten ihre Enkelinnen mit. Lina (links) und Lara waren die feschesten Madln im Zelt.
Neu-Anspach. 

Die neue Idee kam an. Zugegeben, wer am Samstag einen Frühschoppen ansetzt und ab 12 Uhr die lokale Blaskapelle aufspielen lässt, geht ein Risiko ein. Auf den Sonntag verschoben wäre man vermutlich auf der sicheren Seite, aber samstags, wo viele sich um Haus, Hof, Garten und Auto kümmern, hätte man mit allem rechnen müssen.

Aber die SG Handballer, die schon so manches Oktoberfest gestemmt haben, versuchten es einmal anders, denn das „alte Oktoberfest“ war in die Jahre gekommen. Samstag 11 Uhr sollte es los gehen und das kam nicht von ungefähr, denn just zu dieser Zeit wurde das Oktoberfest in München, die Mutter aller Oktoberfeste, eröffnet. Das beginnt in jedem Jahr am ersten Samstag nach dem 15. September um 12 Uhr. „O’zapft is!“, den traditionellen Eröffnungsspruch kennt jeder seit 1950 erschallt er und gibt in allen Zelten die Zapfhähne frei.

Genau dieses Ereignis nahmen die Handballer zum Anlass, ihr Fest auf den Samstag zu verlegen und die Übertragung des Fassanstichs in München live auf dem Bildschirm mitzuerleben. Deshalb brachte man sich schon ab 11 Uhr in Position, und wartete auf den Startschuss von der Wiesn.

Der Musikzug der SG Anspach, die lokalen Frühschoppen-Kapelle Nummer eins, spielt samstags so gut wie sonntags und die Musiker mussten auch beim Samstags-Experiment nicht vor leeren Bänken spielen.

Das Zelt am Schwimmbad war um die Mittagsessenszeit ganz gut besucht, denn viele verzichteten auf das häusliche Mittagessen und gönnten sich bei den Sportlern eine Haxe, so wie die Wittmanns aus Hausen: „Wir sind extra zum Mittagessen hierhergekommen“, sagte Barbara Wittmann während Gatte Helmut schon das Henkelglas am Griff packte.

Und die Enkel Lina und Lara hatte sie auch gleich mitgebracht und die waren in ihren Dirndln die feschsten Madln im Zelt.

Gegen Abend kam dann eine weitere Besucherwelle, denn für Junge und jung Gebliebene gab es Musik „vom Band“ und dazu wurde noch so manches Glas geleert, und wer seinen Schlagkraft und Zielgenauigkeit, kurzum seinen Gesamtzustand, testen wollte, der konnte dies am Nagelklotz tun. Bei einer Betrachtung am späten Nachmittag waren allerdings schon viele krumme Bolzen zu sehen, die mehr waagrecht als senkrecht ins Holz donnert wurden.

(fms)
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