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Heute ist Susanne Orlopp Vorsitzende der Tierschützer: Seit 30 Jahren für Vierbeiner in Not im Einsatz

Von Die Tierschützer Hochtaunus feiern runden Geburtstag. Der Verein ist sehr aktiv und würde sich deshalb über weitere Unterstützer freuen.
Susanne Orlopp mit Simba und Nala: Beide Katzen hat sie über die Tierschützer bekommen. Susanne Orlopp mit Simba und Nala: Beide Katzen hat sie über die Tierschützer bekommen.
Neu-Anspach. 

Herrenlose, vernachlässigte oder verletzte Katzen oder Hunde, Verdacht auf Tierquälerei, Rettung von Wildtieren – die Fälle, in denen die Tierschützer Hochtaunus aktiv werden, sind vielfältig: „Wenn jemand anruft, kümmern wir uns.“ Mit diesen Worten umschreibt Vorsitzende Susanne Orlopp die Arbeit des 200 Mitglieder zählenden Vereins. Der feiert am Sonntag runden Geburtstag (Lesen Sie dazu auch den weiteren Text), denn angefangen hat alles vor genau 30 Jahren. „Seinerzeit war der Tierschutz noch kein so wichtiges gesellschaftliches Thema wie heute“, sagt die 51-Jährige. Orlopp war damals zwar noch nicht im Verein aktiv, sie weiß aber aus Erzählungen, dass die Tierschützer rund um ihre Gründungsmitglieder Henriette Meinig sowie Anita Neuberger damals hauptsächlich unterernährte und verwilderte Katzen betreut haben. Diese wurden eingefangen, kastriert und wieder freigelassen.
 

Geburtstagsfest am Steinchen in Anspach

Die Tierschützer feiern am kommenden Sonntag ihr Sommerfest auf dem Gelände des Schäferhundevereins am Steinchen in Anspach, und so ist es natürlich klar, dass auch dessen Mitglieder ein paar

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Fünf Pflegestellen

Um etwa 50 bis 70 Tiere kümmert sich der Verein, der außerdem Info-Veranstaltungen und monatliche Treffen anbietet, heute jährlich, aber noch immer dreht sich das „Kerngeschäft“ im Großen und Ganzen um Katzen: Auf fünf Pflegestellen, welche maximal zehn Findlinge bis zu ihrer Vermittlung an neue Besitzer aufnehmen können, kann die Rod am Bergerin zurückgreifen. Zwar kümmern sich die Mitglieder auch, wenn ein Hund aufgegriffen wird, bringen den Vierbeiner, wenn nötig, zum Tierarzt, müssen ihn dann aber im Tierheim oder bei anderen Institutionen abgeben, da sie für ihn keine dauerhaften Betreuer haben. Deshalb sagt die Vereinschefin: „Eine Pflegestelle für Hunde wäre schön.“

Große Katzenliebhaberin

Seit 2009 ist Susanne Orlopp übrigens Mitglied bei den meist im Usinger Land tätigen Tierschützern. So ist sie selbst zu vier Katzen gekommen: Simba, Luna, Nala und Benji turnen während des Gesprächs immer um sie herum. 2016 wurde sie Schriftführerin, seit März ist sie Vorsitzende. Unterstützt wird sie von Monika Wüstenberg (Stellvertreterin), Gabriele Bierbach (Schriftführerin) und Martina Breitenbach (Kasse). Dankbar ist Orlopp aber auch Tina Meschenmoser, die sich um die Außenwirkung des Vereins kümmert, sowie Horst und Ursel Mang. Das Ehepaar bringt unter anderem Futter zu den Dauerpflegestellen des Vereins. Denn auch das ist eine Aufgabe der Tierschützer: Von den Mitgliedsbeiträgen, die bei 25 Euro jährlich liegen, finanzieren sie nicht nur die medizinischen Behandlungen, sie kommen auch für die Verpflegung der Tiere auf.

 

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