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Festival in Neu-Anspach: So war es beim Ziegelei-Opern-Air: Matsch, Musik und gute Laune

Von Regen? Na und? Bei besserem Wetter wären sicherlich noch viel mehr zum Ziegelei-Opern-Air gekommen, aber es waren auch so viel Fans der Live-Musik unter freiem Himmel gekommen.
Vertreter des klassischen Hardrock: Jason Barwick, Sänger und Gitarrist von „The Brew“, riss die Fans ebenso mit wie die vielen anderen Bands beim Ziegelei-Festival. Bilder > Foto: Frank Saltenberger Vertreter des klassischen Hardrock: Jason Barwick, Sänger und Gitarrist von „The Brew“, riss die Fans ebenso mit wie die vielen anderen Bands beim Ziegelei-Festival.
Neu-Anspach. 

So manche Veranstaltung fiel am Wochenende dem Wetter zum Opfer und wurde abgesagt. Nicht so im Falle des Ziegelei-Open-Air-Festivals. „Wir sind hierher gekommen, um wieder mal richtig Livemusik zu hören“, sagte ein Bad Schwalbacher, der gleich mit der Familie und Freunden inklusive kleiner Kinder gekommen war, und stand dabei am einem Stehtisch im Matsch.

Alle geschützt unter dem großen Dach: Die Strohballen-Pyramide wurde diesmal auf Zeltgröße geschrumpft. Bild-Zoom Foto: Frank Saltenberger
Alle geschützt unter dem großen Dach: Die Strohballen-Pyramide wurde diesmal auf Zeltgröße geschrumpft.

Selbst der Dauerregen am Freitag schreckte die wahren Live-Musik-Fans eben nicht ab. Wolfgang Diehl aus Westerfeld, selbst Musiker, ließ sich mit Frau Beate das Festival vor der Haustür nicht entgehen und hatte sich optimal mit einem Regencape von Kopf bis zu den Knien ausgerüstet. Gummistiefel waren bei den Besuchern oft die erste Wahl zu Capes, Regenjacken und wasserdichten Hüten und Mützen, Schirme dagegen war eher in der Minderheit.

Logenplätze aus Stroh

Die Stufen einer Strohpyramide waren bei den zurückliegenden Festivals stets beliebte „Logenplätze“, um, mit Abstand zwar, aber mit guter Sicht auf die Bühne und weich sitzend, das Geschehen zu verfolgen. Die Pyramide gab es auch diesmal, jedoch nur so hoch, dass sie unter ein Zeltdach passte. Weitere Zelte und Pavillons waren im Umkreis der Bühnen aufgestellt. So kam irgendwie jeder, der ein Dach über dem Kopf brauchte unter. Aber die meisten standen doch vor der Bühne und ließen sich von den „paar Tropfen“ die Stimmung nicht vermiesen.

Fola Dada ist die Stimme der groovigen Hattler-Stücke. Bild-Zoom Foto: Frank Saltenberger
Fola Dada ist die Stimme der groovigen Hattler-Stücke.

Dazu gab es auch nicht den geringsten Grund, einmal Matsch an den Schuhen waren die Pfützen auch kein Problem mehr, zumal sich die Aufmerksamkeit auf die Bühnen konzentrierte. Veranstalter Achim Schmidt hatte seine Beziehungen spielen lassen und ein klasse Programm zusammengestellt. Hochkarätige Bands und Newcomer waren vertreten und die Auswahl dabei so abwechslungsreich wie selten zuvor.

Zwei Bühnen

Es gab eine Hauptbühne und eine Nebenbühne. Auf der kleineren Bühne war unter anderem das „Absinto Orkestra“ zu hören. Aber wieso hat Schmidt die „Balkan-Musiker“ auf die kleine Bühne gesetzt und nicht auf die große? Schmidt: „Das ist eine Spitzenband, die hätte eigentlich auf die Hauptbühne gehört, aber ich habe nicht alle Spitzenbands zur „besten Sendezeit“ auf die große Bühne setzen können“. Die Einteilung entpuppte sich als Volltreffer, denn auf der kleinen Bühne spielten die „Allerweltsmusiker“ gleich zweimal und je enger das Publikum hier stand, desto besser wurde die Stimmung. Kaum einer bleib bei den temperamentvollen Stücken ruhig stehen. Viele waren des „Orkestras“ wegen gekommen, die anderen wurden an Ort und Stelle zu Fans, denn Frontman Stefan Ölke versteht es wie kein anderer mit Witz und seinen genialer Musikern die Zuhörer zu begeistern.

Trotz des Regens und der kühlen Temperaturen war auf dem Festival-Gelände viel los, und die Atmosphäre wurde besonders nach Einbruch der Dunkelheit reizvoll. Bild-Zoom Foto: Frank Saltenberger
Trotz des Regens und der kühlen Temperaturen war auf dem Festival-Gelände viel los, und die Atmosphäre wurde besonders nach Einbruch der Dunkelheit reizvoll.

Ein Höhepunkt am Freitagabend war die Band „Hattler“ die allerdings ohne den erkrankten Bandleader und Bassisten Helmut Hattler auskommen musste. Ulf Kleiner, der nicht nur die Keybord-Harmonien beisteuerte, schaffte es gleichzeitig mit einem „Tastenbass“ den Bandleader zu ersetzen. Der groovigen Sound war fantastisch und die Musik stimmte auch bei den anderen Gruppen, die ebenso ihre Fans begeisterten. Das traf auf „The Brew“ als Vertreter des klassischen Hardrocks ebenso zu, wie für die Reggae-Band „Marleys Ghost“, die Pink-Floyd-Tribute-Band „Interstellar Overdrive“ sowie die Gruppe „Mrs. Greenbird“ zu, die jeweils zu den besten ihres Genres gehören.

Beate und Wolfgang Diehl hatten die richtige Garderobe ausgesucht. Bild-Zoom Foto: Frank Saltenberger
Beate und Wolfgang Diehl hatten die richtige Garderobe ausgesucht.

Dass die Technik Publikum und Musiker gleichermaßen begeisterte, ist der ortsansässigen Fachfirma Adam Hall zu verdanken.

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