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Jahreshauptversammlung: Stabwechsel bei Silbergrau

Von Silbergrau, das Soziale Netzwerk Schmitten, war 20 Jahre lang mit Utta Dommes verbunden. Ihren Rückzug hat die Vorsitzende gut vorbereitet. Nachfolgerin soll Silvia Heberlein werden. Sie hat schon den Segen des Vorstands, muss aber noch von den Mitgliedern gewählt werden.
Utta Dommes (links) möchte den Vorsitz von Silbergrau an Silvia Heberlein abgeben. Utta Dommes (links) möchte den Vorsitz von Silbergrau an Silvia Heberlein abgeben.
Arnoldshain. 

Bei ihrer Wiederwahl vor zwei Jahren hat Silbergrau-Vorsitzende Utta Dommes angekündigt, dass dies ihre letzte Amtsperiode sein werde. Dass aus den Reihen des Vorstands niemand die volle Verantwortung übernehmen wollte, zeichnete sich schnell ab. Dommes und der Vorstand schauten sich weiter um, hatten sogar zwei vielversprechende Kandidaten für die Nachfolge. Beide sagten ab. Ob ihnen die Fußstapfen, die Dommes hinterlässt, zu groß waren?

Silvia Heberlein sei ihr sozusagen in den Schoß gefallen, berichtet Dommes beim gemeinsamen Treffen mit der TZ. Die 43-Jährige sei ihr als besonders engagierte Mitarbeiterin im Seniorenzentrum aufgefallen. Die Mutter von zwei Grundschulkindern hatte gelesen, dass Dommes aufhören wollte, signalisiert, dass sie sich vorstellen könne den Vorsitz zu übernehmen, sich aber auch selbst gefragt: „Bin ich dafür nicht zu jung?“

Aus Sicht von Dommes kann man mit Seniorenarbeit nicht früh genug anfangen. Vor allem hofft die 78-Jährige, dass ein Generationenwechsel an der Spitze auch neue und besonders jüngere Mitglieder für den Verein anziehen wird. Von ehemals über 300 Mitgliedern sind nämlich nur 170 übriggeblieben, weil die älteren wegsterben und junge nicht nachkommen.

Zur Erinnerung: Gegründet wurde dieser als „Verein zur Förderung der ökumenischen Sozialstation in der Großgemeinde Schmitten“. Eine Sozialstation gab es hier nach der Auflösung des Schwesternhauses aber nicht, vielmehr unterstützte der Verein finanziell die Diakoniestation Usinger Land.

Es ist nicht zuletzt der Verdienst von Dommes, dass aus dem reinen Förderverein vor 15 Jahren das soziale Netzwerk wurde mit festen Angeboten für die ältere Generation.

Wöchentlich treffen sich Senioren zum Spielen, Turnen, Gedächtnistraining und Basteln oder befassen sich mit Literatur. Auch Ausflüge, Reisen und Vortragsveranstaltungen halten die älteren Herrschaften fit. „Mir fällt gar nicht mehr so viel ein“, gesteht Dommes und sagt: „Nach 20 Jahren ist es auch genug“. Sie wolle jetzt noch mehr für ihren Mann da sein und werde selbst auch nicht jünger.

Im Vorstand hat Silvia Heberlein sich schon vorgestellt. Und Dommes wünscht sich, dass sie die Zusammenarbeit von AGO und Silbergrau intensiviert und auch sonst neue Impulse setzt: „Es soll und es muss anders laufen.“

Utta Dommes geht davon aus, dass Heberlein am 25. Juni in der Jahreshauptversammlung auch gewählt wird. „Freiwillige, die sich spontan melden, wird es wohl kaum geben.“

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