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Leberecht spendiert IB-Wohnheim neue Bäder: Duschen in strahlendem Weiß

Von Ganz in Weiß und behindertengerecht – die Aktion Leberecht hat der heilpädagogischen IB-Wohneinrichtung in der Baierstraße vier Badezimmer gestiftet.
Einrichtungsleiterin Franziska Trappe (links) zeigt IB-Geschäftsführer Norman Dießner, Markus Gorisch (Leberecht-Stiftung) und Sabina Bodenschatz (IB, von links) das neue Bad. 	Foto: Jochen Reichwein Einrichtungsleiterin Franziska Trappe (links) zeigt IB-Geschäftsführer Norman Dießner, Markus Gorisch (Leberecht-Stiftung) und Sabina Bodenschatz (IB, von links) das neue Bad. Foto: Jochen Reichwein
Kirdorf. 

Stolz öffnet Fahim Koshbin die Tür des neuen Badezimmers im ersten Stock. Bis auf das orangerote Fries in den Kacheln erstrahlt alles in Weiß. Das Waschbecken, die Badewanne, die Toilette mit Haltegriffen. Alles ist neu, man riecht es förmlich noch, und die Bewohner der heilpädagogischen Wohneinrichtung der IB-Behindertenhilfe in der Baierstraße genießen es. Die Dusche ist jetzt auch für Rollstuhlfahrer zu erreichen und hat einen Klappsitz. Den Duschvorhang zieren hellgrüne Blätterranken.

Hoher Aufwand

Der 35 Jahre alte Fahim Koshbin teilt sich das Bad im ersten Stock des Gebäudes mit den sechs anderen Bewohnern seiner Familiengruppe. „Wir haben in den vergangenen drei Monaten bei laufendem Betrieb renoviert“, sagt Norman Dießner, Geschäftsführer des Internationalen Bundes (IB) im Hochtaunus. Rohre mussten neu verlegt werden, der Aufwand war beträchtlich. Das Geld für die vier neuen Badezimmer, die nach 50 Jahren dringend erneuert werden mussten, stammt von der Stiftung Leberecht der Frankfurter Neuen Presse, zu der auch die Taunus Zeitung gehört – aus Spenden der Leser.

„Lebenslust“-Wirt Fulvio Mascia, Magier Nicolai Friedrich und TZ-Redaktionsleiter Matthias Kliem (von rechts) freuen sich über den schönen Erfolg.	Foto: Reichwein
Mehr als 4000 Euro für Leberecht erzaubert

Es war ein magischer Abend. Rund 200 Gäste ließen sich im wahrsten Sinne des Wortes verzaubern – und am Ende klingelte bei der Leberecht-Stiftung die Kasse.

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Die Stiftung und der IB sind ein erprobtes Gespann. Sabina Bodenschatz, beim IB für die Kommunikation zuständig, sagt strahlend: „Wir haben gefragt, ob Leberecht die Kosten für die Sanierung der Bäder übernehmen könne, und eine Zusage erhalten.“ Markus Gorisch, Leiter des Geschäftsbereichs Taunus Zeitung, überbrachte im Namen von Leberecht die gute Nachricht und betrachtet jetzt das Ergebnis.

 

36 Bewohner

 

Das um 1960 als Schwesternwohnheim Don Sarto gebaute Haus gehört seit 15 Jahren dem Internationalen Bund und ist sukzessive renoviert worden. Die Leiterin Franziska Trappe berichtet: „Hier leben 36 Frauen und Männer zwischen 17 und 76 Jahren in Einzelzimmern. Wir haben 25 Betreuer. Manche Bewohner arbeiten in den Oberurseler Werkstätten. Die anderen können sich hier mit Anleitung tagsüber vielfältig beschäftigen.“

Gorisch geht nicht ohne ein Dankeschön an Leberecht von dannen. Es ist ein weißer Blumenstock in einem mit Mosaik besetzten Topf, den die Bewohner des Hauses selbst gemacht haben.

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