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Public Viewing im Gemeindezentrum: Ein Fest mit Musik und Fußball

Von Es müssen nicht immer die ganz großen Feste sein, wie im Vorjahr, als die Arnoldshainer das 800. Kirchenjubiläum feierten. Beim „kleinen“ Sommerfest im Pfarrgarten war vom Nachmittag bis zum späten Abend Betrieb. Was zählte, war das Miteinander, bei relativ geringem organisatorischen Aufwand.
Andi Sommer war nicht wegen seines Namens, der richtige Musiker fürs Sommerfest. Bilder > Andi Sommer war nicht wegen seines Namens, der richtige Musiker fürs Sommerfest.
Arnoldshain. 

Ein gemeinsames Sommerfest wollte die evangelische Kirchengemeinde Arnoldshain, Oberreifenberg, Niederreifenberg, Schmitten und Seelenberg im Pfarrgarten in Arnoldshain feiern. Vom Sommer war zwar keine Spur, gefeiert wurde aber trotzdem, und das bis in die Nacht hinein. „Kaffee und Kuchen, Bier, Worscht und Musik und zum Abschluss zusammen Fußballgucken, mehr brauchten wir nicht“, sagte Pfarrer Christoph Wildfang. „Wir wollten sowieso nicht so groß feiern wie im vergangenen Jahr zum Kirchenjubiläum weil ja im nächsten Jahr zum Lutherjahr wieder ein großes Fest ansteht “, sagte er weiter.

Auf der Kippe

Beim Aufbau am Samstagmorgen um 9 Uhr, als die sechs Helfer vom Kirchenvorstand quasi im Regen standen, stand das Sommerfest zunächst noch auf der Kippe. „Wer kommt bei 12 Grad für ein kaltes Bier hierher?“, fragten die Skeptiker. Kurt Polster war es, der Optimismus verbreitete und sagte: „Wir haben den ganzen Winter, um drinnen zu feiern.“ Außerdem waren die 25 Kuchen bei den freiwilligen Bäckerinnen nicht nur bestellt, sondern längst gebacken und wollten auch gegessen werden.

Also wurden Tische und Bänke und die neu angeschafften Pavillons aufgebaut, zum Schluss der Grill und die Zapfanlage angeschlossen, die gekühlten Getränke herbeigeschafft und Kaffee gekocht.

Sonne und Besucher

Pünktlich um 15 Uhr kamen dann nicht nur die Sonnenstrahlen heraus, sondern auch die ersten Besucher. Darunter auch etliche Teilnehmer, die zusammen mit dem Pfarrer erst in der vergangenen Woche von der Reise nach Israel zurückgekommen waren.

Der zweite Schwung Gäste rückte zusammen mit Andi Sommer an. Der Schmittener Musiker spielte Gitarre und sang rockig-bluesige Lieder. Vor dem Viertelfinal-Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen die Italiener wurden Tische und Bänke wieder zusammengeklappt und die Zelte abgeschlagen. Nur der Grill und die Zapfanlage blieben stehen. Erstens gab es noch Würstchen, zweitens musste dass Fässchen geleert werden. Darüber freute sich die Spätschicht der Gäste, die zum einzigen Public Viewing in Arnoldshain ins Gemeindezentrum kamen.

Nur wer sollte für die Pause die Würstchen Grillen und dafür darauf verzichten die Liveübertragung zu verfolgen? Gemeindesekretärin Ingrid Müller und ihre Tochter Frauke Neuner waren die rettenden Engel, die pünktlich nach dem Halbzeitpfiff die Pausenverpflegung servierten.

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