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Projekt "ZinG": Eine Million Tiere gibt es im Oberurseler Stadtwald zu entdecken

Was für ein toller Tag. Käfer, Spinnen, Tierspuren und sogar ein echter Förster mit seinem Hund. All das haben die Kinder der Klasse 3A der accadis International School in Bad Homburg mit ihrer Lehrerin Katrin Brall bei ihrem Ausflug in den Oberurseler Stadtwald gesehen.
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Oberursel. 

Förster Mathias Brand hat der neugierigen Klasse 3A viel über sich und seinen Beruf erzählt. Er arbeitet in der Woche 20 Stunden im Wald und noch 20 Stunden am Schreibtisch. Der Förster lebt nicht im Wald. Manchmal schläft er mit seinen Kindern aber im Baumhaus am Waldrand.

Mathias Brand hat erzählt, was man als Förster können muss. Zum Beispiel muss man gut sehen können, um Tiere zu entdecken, und ein Förster sollte erst recht keine Pollenallergie haben. Der Förster hat viele verschiedene Aufgaben. Er entscheidet, welche Bäume gefällt werden und was mit ihnen passiert, ob sie für Papier, Schulmaterial oder Brennholz benutzt werden. Außerdem erklärt er den Menschen den Wald. Mathias Brand arbeitet sehr gerne als Förster. Ihm macht die Arbeit aber manchmal auch keinen Spaß, zum Beispiel wenn er zusehen muss wie eine Rehmutter überfahren wird und man nicht weiß, wo das Kitz ist.

„Hier im Wald gibt es über eine Million Tiere!“, sagte der Förster. Es gibt viele Tierarten: Rehwild, Rotwild, Eulen, Füchse, Käfer und noch viele andere Tiere, sogar Schlangen. Die Klasse 3A entdeckte auch eine geheimnisvolle Tierspur, nämlich Fuchskot! Der größte Feind der Tiere ist der Mensch. Viele Tiere müssen flüchten, weil Straßen oder Häuser gebaut werden. So finden die Tiere weniger Platz und Lebensraum und auch weniger Futter.

Was wirklich Umweltverschmutzung ist, sind Leute, die ihren Müll in den Wald schmeißen. Im Stadtwald hat es auch schon mal einen kleinen Waldbrand gegeben.

Manchmal kommt es vor, dass der Förster auf Tiere schießen muss. Einige Tiere übertragen Krankheiten. Damit sich die Krankheit nicht ausbreitet, erschießt er Tiere wie Hasen. Andere Tiere, wie Rehe, fressen junge Bäume an und davon kann der Wald sterben.

Der Oberurseler Stadtwald ist 750 Hektar groß, so groß wie 900 Fußballfelder. Er ist nützlich, weil man aus Holz viele Dinge herstellen kann wie Papier, Möbel oder sogar Klopapier. Die Bäume im Wald produzieren auch Sauerstoff, den wir einatmen. Was wir ausatmen, ist Kohlendioxid, das die Bäume brauchen.

Es gibt drei verschiedene Waldarten: Nadelwald, Laubwald und Mischwald. Im Nadelwald gibt es nur Nadelbäume und im Laubwald nur Laubbäume. In einem Mischwald wie dem Oberurseler Stadtwald gibt es Nadelbäume und Laubbäume. Im Oberurseler Stadtwald gibt es ungefähr 40 Baumarten und über 200 verschiedene Pilze. Es gibt giftige Pflanzen und giftige Pilze im Wald. Manchmal sind die Früchte der Pflanzen giftig, manchmal auch die Blätter. Wenn man sie isst, kann man krank werden. Also niemals eine unbekannte Pflanze, Pilze oder Beeren essen.

Es gibt nicht nur giftige Pflanzen im Wald. Es gibt auch essbare Pflanzen, zum Beispiel Wildpflanzen. Wildpflanzen sind sehr gesund und viele junge Blätter sind lecker. Aus jungen Blättern der Linde oder Rotbuche kann man einen richtigen Baumsalat machen. Aufpassen, alte Blätter schmecken nicht so gut. Sie sind hart und bitter.
Empfehlung der Autoren: Gehen Sie doch auch mal in den Oberurseler Stadtwald!
Warnung an alle Kinder: Nur Pflanzen essen, bei denen ihr oder eure Eltern wirklich wisst, dass sie essbar sind!

Die Autoren: Joshua, Josephine, Manuel, Petra, Haru, Kyu-Yeon, Jingyi, Julian, Johanna, Isabel, Almira, Mila, Lina, Julia & Anna

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