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Ein buntes Potpourri der Malerei: 21 Hobbykünstler präsentieren bei der Open-Air-Galerie am Bürgerhaus ihre Werke

Die fünfte Auflage der Open-Air-Galerie rund um das Bürgerhaus in Mörfelden zeigte, dass Kunst die Menschen zusammenbringt. Mehr als 20 Hobbykünstler unterschiedlichster Stilrichtungen stellten dort ihre Werke vor.
Der Acrylmaler Douglas Burress präsentiert bei der Open-Air-Galerie eines seiner Bilder. Der Acrylmaler Douglas Burress präsentiert bei der Open-Air-Galerie eines seiner Bilder.
Mörfelden-Walldorf. 

Das Publikum war genauso vielfältig wie die teilnehmenden Künstler: „Kunst ist ein ewiges Thema. Wollte man es alphabetisch ordnen, dann finge man an mit: Abstraktion, Arbeit.“ Mit diesen Worten eröffnete Organisatorin Ulrike Gähtgens-Maier die fünfte Open-Air-Galerie im und am Bürgerhaus Mörfelden. Zahlreiche Besucher waren bei schönem Wetter gekommen, um die Werke der 21 Hobbykünstler zu sehen.

Die 21 Künstler – überwiegend, aber nicht nur Maler – gehören allen Altersgruppen an. So ist die jüngste Teilnehmerin erst 16 Jahre alt, die älteste geht auf die 80 zu. Die meisten Künstler kommen aus Mörfelden-Walldorf und Umgebung. So waren beispielsweise auch Künstler aus Nauheim, Neu-Isenburg, Weiterstadt, Langen und Kelsterbach vertreten. Auch völlig unterschiedliche Maltechniken oder Kunstrichtungen waren zu bestaunen. Ob abstrakte oder gegenständliche Malerei, Aquarelle, Zeichnungen, Skulpturen, Stickarbeiten oder Malaktionen an Ort und Stelle: Für jedes Interesse war etwas dabei. Ebenso abwechslungsreich waren die Motive, ob Landschaften und Städte – beispielsweise Istanbul, das Mittelmeer oder die Rhön – oder Liebespaare, Leoparden, Drachen oder amerikanische Autos.

Beliebter Treffpunkt

„Wir unterstützen die Open-Air-Galerie gerne, da sie unsere Stadt kulturell bereichert“, betonte Ralf Baitinger, Leiter des städtischen Sport- und Kulturamts. Ulrike Gähtgens-Maier lobte die hervorragende Unterstützung seitens der Stadt. Sie bedankte sich dafür im Allgemeinen und bei Simone Strupp vom städtischen Sport- und Kulturamt im Besonderen. Die Unterstützung beginne ganz banal damit, den Künstlern einen für sie geeigneten Raum zur Verfügung zu stellen.

Das Multitalent Gerhard Schüpfer-Maciolek vor seinen Werken. Bild-Zoom
Das Multitalent Gerhard Schüpfer-Maciolek vor seinen Werken.

Die Open-Air-Galerie geht jedes Jahr im und am Bürgerhaus Mörfelden über die Bühne. Dort besteht die Möglichkeit, sowohl drinnen als auch draußen auszustellen und bei Regen schnell ins Gebäude zu wechseln. Zudem gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten für die Besucher. „Die Open-Air-Galerie ist ein beliebter Treffpunkt unter Künstlern geworden, viele Freundschaften wurden geschlossen. Wenn man sich als Künstler engagiert, bringt man für sich selbst optische Schätze mit nach Hause“, so Ulrike Gähtgens-Maier. Die Organisatorin stellte selbst Werke aus. Daneben bereicherten zahlreiche weitere Hobbykünstler, unter anderem Lea Maurer, die jüngste Teilnehmerin, Anja Tron, Douglas Burress, Nihal Özdemir, Andrea Leitold oder Reiner Kemmler und Gerhard Schüpfer-Maciolek die Ausstellung.

Pflegen und entwickeln

Ohne Ulrike Gähtgens-Maier und Erika Herdt würde es wohl keine Open-Air-Galerie geben, schon gar nicht in der fünften Auflage. Angefangen hat alles mit dem beliebten Kunstfenster in der Bahnhofstraße, wo einst ein Schuhgeschäft war. Betreiberin Erika Herdt ermöglicht dort Künstlern schon seit mehreren Jahren, ihre Bilder im einstigen Schaufenster des Geschäfts auszustellen. Der überwältigende Erfolg dieser Aktion schuf ein räumliches Problem – was zur Gründung der Open-Air-Galerie führte.

Erika Herdt gehörte daher auch zu den interessierten Besuchern der Ausstellung, die einmal mehr zeigte, dass Kunst Menschen zusammenbringt. Ulrike Gähtgens-Maier drückte ihr Verhältnis zur Kunst in ihrer Eröffnungsrede folgendermaßen aus: „Sie ist ein Park der Ästhetik und der Reflexion, den wir Kunstschaffenden als Gärtner pflegen und entwickeln – und ohne es manchmal gleich zu merken, entwickeln wir uns selbst mit jedem unserer Bilder! Es wächst und wächst . . .“

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