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MöWathlon 2017: 600 Sportler durchpflügen den See

Fast hätte der MöWathlon wegen eines Wasserrohrbruchs auf der Radstrecke abgesagt werden müssen. Doch schließlich konnten die rund 600 Teilnehmer trotzdem pünktlich an den Start gehen. Für manchen war es eine erfolgreiche Premiere.
Die schnellsten Schwimmer der ersten Startergruppe steigen unter dem Applaus der Zuschauer aus dem Wasser. Foto: Marc Schüler (sportpics.de) Die schnellsten Schwimmer der ersten Startergruppe steigen unter dem Applaus der Zuschauer aus dem Wasser.
Mörfelden-Walldorf. 

Die rund 600 Teilnehmer beim neunten MöWathlon absolvierten gestern Vormittag bei hervorragenden Bedingungen einen hochklassigen Wettbewerb. Nach einer Distanz von 500 Metern Schwimmen im Walldorfer Badesee, 20 Kilometern Radfahren und 5 Kilometern Laufen kam Michael Herberger vom TV Forst in 0:57:50,6 Stunden als Erster über die Ziellinie. Bei den Damen siegte Bianca Grosse vom SC Oberursel in 1:00:34 Stunden.

Dabei stand der Wettbewerb noch einige Stunden zuvor zwischenzeitlich kurz vor der Absage, denn die Radstrecke war von einem Wasserrohrbruch in der Rüsselsheimer Straße in Mörfelden und der damit verbundenen Straßensperrung betroffen. Am Ende wurde dann auf die Einschränkung an dieser Stelle per Aushang hingewiesen, so dass keiner der Teilnehmer eine böse Überraschung erlebte.

Motiviert und fröhlich: Fabienne Röll und ihre Mutter Christina Röll nahmen zum ersten Mal am MöWathlon teil. Bild-Zoom Foto: Marc Schüler (sportpics.de)
Motiviert und fröhlich: Fabienne Röll und ihre Mutter Christina Röll nahmen zum ersten Mal am MöWathlon teil.

Gegen 9.10 Uhr gab Bürgermeister Heinz-Peter Becker dann den Startschuss zur neunten Auflage des MöWathlon und schickte die erste Gruppe der Starter auf die Strecke. „Da haben wir versucht, die stärksten Schwimmer zusammenzubringen“, erklärte Martin Hisgen die alljährliche Prozedur, die in diesem Jahr allerdings nicht so gut klappte wie sonst. Bereits in der ersten Startergruppe zog sich das Feld stark auseinander.

Pause eingelegt

Während die Schnellsten bereits nach rund sechs Minuten und einer Runde von 500 Metern um die Badeinsel im See die Wechselzone ansteuerten, hatten die schlechteren Schwimmer der Gruppe schon nach der halben Strecke erste konditionelle Probleme und nutzten die Insel zu einer Verschnaufpause. Die Starts der beiden weiteren Gruppen verliefen reibungslos, so dass letztlich gegen 9.50 Uhr alle Schwimmer das Wasser verlassen hatten und der Abbau beginnen konnte.

Staffel-Spezialisten

550 Teilnehmer gingen in diesem Jahr beim MöWathlon wieder als Einzelstarter auf die Strecke, hinzu kamen 50 Staffeln. Dass die Staffeln mit Spezialisten in den jeweiligen Disziplinen einen gewissen

clearing

Für die Sicherheit im Wasser sorgten neben den 22 Helfern der Interessengemeinschaft Rettungsdienst Badesee Walldorf auch neun Kräfte der Wasserwacht Frankfurt Nordwest auf ihren Rettungsbrettern. Sie ermöglichten den Schwimmern mitunter auch eine Verschnaufpause im Wasser und begleiteten einzelne Akteure. So gab es in diesem Jahr keinen Schwimmer, der vorzeitig den Wettbewerb beenden musste – auch für die Wasserretter eine zufriedenstellende Bilanz.

Dynamisches Duo

Die beiden Mörfelden-Walldorferinnen Fabienne und Christina Röll sahen das Schwimmen nicht als Problem an. Sie waren zwar aufgrund ihrer erstmaligen Teilnahme in die Startgruppe drei eingeteilt worden, aber auch sehr motiviert, den Wettbewerb zu beenden. „Meine Mutter hat mich animiert, beim MöWathlon mitzumachen“, erklärte die 22-jährige Fabienne. Zusammen mit ihrer Mutter Christina besucht sie regelmäßig das Fitnessstudio der Sport- und Kulturvereinigung (SKV) Mörfelden.

„Dort haben wir die Ankündigungen für den MöWathlon schon so lange gesehen. Da haben wir gedacht, dass wir die neue Herausforderung einmal annehmen und mitmachen“, berichtete die 49-Jährige. Dass der MöWathlon nur die Sprintdistanz des Triathlon ist, stört das dynamische Duo keineswegs. „Das reicht doch auch für das erste Mal“, meinte Fabienne. „Ankommen ist unser Ziel. Das Schwimmen sollte klappen, für das Radfahren trainieren wir immer beim Cycling im Fitnessstudio. Die große Herausforderung wird wohl eher das Laufen. Fünf Kilometer sind schon sehr viel.“

Nach dem Schwimmen ging es für die Teilnehmer den Anstieg in der Wechselzone hoch, wo auch die elektronische Zeitnahme vollzogen wurde. Mit dem Fahrrad verließen die Sportler anschließend das Gelände, darunter nicht nur moderne Rennräder oder Mountainbikes, auch das eine oder andere Touren- oder sogar ein Klappfahrrad eines Teilnehmers verdeutlichten, dass es sich beim MöWathlon um einen Jedermann-Wettkampf handelt.

Anderthalb Runden ging es für die Teilnehmer mit dem Fahrrad um die Doppelstadt, bevor in der letzten Wechselzone am SKV-Stadion das Schuhwerk getauscht wurde. Dann ging es zum Fünf-Kilometer-Lauf in den Wald – auch für Fabienne und Christina Röll, die ihr Ziel erreichten und den Wettkampf auf den respektablen Plätzen 448 beziehungsweise 487 beendeten.

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