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Absage an die zentrale Quartiersgarage

Von Die CDU versichert, das Stadtquartier Süd werde auch für nichtmotorisierte Bürger gut erschlossen. Die Grünen bemängeln das Mobilitätskonzept.
Neu-Isenburg. 

Die CDU verspricht sich von den Plänen zum Stadtquartier Süd eine Aufwertung des Stadtbildes. CDU-Vorsitzender Thorsten Klees sagt: „Mit einer Grünanlage und dem Quartiersplatz an der Carl-Ulrich-Straße erhält Neu-Isenburg ein weiteres Markenzeichen.“ Die CDU begrüße, dass mehr als die Hälfte des Gebiets für Wohnbebauung genutzt werden soll. „Dadurch können wir vielen Wohnungssuchenden ein attraktives Angebot machen.“

Dagegen weisen die Christdemokraten die Kritik der Grünen an dem Verkehrskonzept zurück. Mit Fuß- und Radwegen in Richtung Frankfurter Straße, Waldstraße und dem ehemaligen Güterbahnhofgelände sowie der Regionaltangente West werde das Areal auch für nichtmotorisierte Bürger optimal erschlossen. Wichtig sei, dass mit der Ausrichtung der neuen Erschließungsstraßen kein Durchgangsverkehr entstehe. Außerdem lehne die CDU die Forderung der Grünen zum Bau einer zentralen Quartiersgarage ab. Vielmehr sollten die Garagen für die Anwohner unter den Häusern gebaut werden.

Aus Sicht der Grünen erfordere eine sachgerechte Planung des Stadtquartiers Süd „zwingend ein übergreifendes Mobilitäts- und Energiekonzept“. Dazu gehöre auch der Bau einer Quartiersgarage. Denn das Parken innerhalb des Quartiers erfordere mehr Straßenraum für die Erschließung und erhöhe die Kosten für die Schaffung von Parkraum in Tiefgaragen. Dadurch steige auch der Parkdruck auf den öffentlichen Raum. Das Konzept der zentralen Abstellfläche für Autos verlange die Entwicklung von alternativen Verkehrsmitteln für die ganz kurzen Strecken und sei damit ein wichtiger Baustein für ein alternatives Mobilitätskonzept.

Ende Mai waren rund 100 interessierte Bürger zur Informationsveranstaltung zur Vorstellung des Rahmenplans für das Stadtquartier Süd ins Rathaus gekommen. Dabei gaben Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos) und Erster Stadtrat Stefan Schmitt (CDU) einen Ausblick auf das weitere Vorgehen. Nach der Erstellung des Rahmenplans sollen Bebauungspläne erstellt und Realisierungswettbewerbe ausgeschrieben werden. Rund 630 Wohneinheiten mit durchschittlich zwei Bewohnern und etwas mehr als 2300 Arbeitsplätze sind laut Planung im Stadtquartier Süd möglich. Die Ergebnisse aus der Veranstaltung sollen in den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 25. Juni einfließen.

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