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Neue Geschäftsführerin: Andrea Mansfeld: "Der Friedhof ist mehr als ein Ort der Trauer"

Von Der Zweckverband für das Friedhofs- und Bestattungswesen in Neu-Isenburg und Dreieich eine neue Geschäftsführerin: Andrea Mansfeld. Für sie ist ein Friedhof mehr als ein Ort der Trauer. „Er ist auch ein Ort der Erinnerung und ein Ort der Erholung“, sagte sie bei ihrer offiziellen Vorstellung.
Andrea Mansfeld ist seit 1. Juli die neue Geschäftsführerin des Friedhofzweckverbands. Foto: Leo F. Postl Andrea Mansfeld ist seit 1. Juli die neue Geschäftsführerin des Friedhofzweckverbands.
Neu-Isenburg. 

Nach über 40-jähriger Tätigkeit als Geschäftsführer darf man getrost in den wohlverdienten Ruhestand gehen – so wie es Peter Viehmann nun tat. Nachfolgerin des langjährigen Geschäftsführers für das Friedhofs- und Bestattungswesen in Neu-Isenburg und Dreieich ist seit dem 1. Juli nun Andrea Mansfeld.

„Wir waren mit der Arbeit von Peter Viehmann sehr zufrieden und sind sicher, dass wir mit Andrea Mansfeld eine nicht minder qualifizierte und engagierte Nachfolgerin gefunden haben“, betonte Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel.

Andrea Mansfeld hat ihre jahrelange kaufmännische Erfahrung im elterlichen Betrieb erworben. Nach einer Kinderpause arbeitete die heute 49-jährige Mutter von zwei mittlerweile erwachsenen Kindern zunächst zehn Jahre im Fachbereich Sport der Stadt Neu-Isenburg und wechselte 2015 zum Friedhofszweckverband. Dort war Mansfeld zunächst für den Personal- und Buchhaltungsbereich zuständig und wurde dann die Stellvertreterin des Geschäftsführers.

Auch der Vorsitzende des Friedhofszweckverbandes, Oliver Gröll, sieht mit Andrea Mansfeld einen nahtlosen Übergang in den sich verändernden Aufgaben der Geschäftsführung gewährleistet. „Wir sind froh, dass wir mit Andrea Mansfeld eine kompetente Nachfolgerin für Peter Viehmann gefunden haben, die sowohl über fundierte kaufmännische Kenntnisse verfügt, als auch mit den sensiblen Aufgaben des Friedhofszweckverbandes bereits vertraut ist“, betonte Oliver Gröll.

Er verwies darauf, dass sich die Struktur der Friedhöfe derzeit gravierend verändere, worauf entsprechend reagiert werden müsse. „Die Erdbestattungen sind stark rückläufig, dafür werden die Urnenbestattungen aber auch die Baumgräber vermehrt nachgefragt“, nannte Oliver Gröll Beispiele.

„Meine vordergründige Arbeitseinstellung liegt auf einer guten Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern, nicht nur in der Verwaltung sondern auch auf allen acht Friedhöfen in Dreieich und Neu-Isenburg, die wir betreuen“, betonte Andrea Mansfeld. Die neue Geschäftsführerin möchte als Teamplayerin die Kompetenzen aller Kollegen in den Zweckverband einbeziehen.

„Für mich ist ein Friedhof mehr als ein Ort der Trauer. Er soll auch ein Platz für Erinnerungen aber auch der Erholung sein“, betonte Mansfeld. In diesem Zusammenhang verwies sie auf den neu zu schaffenden „Park der Poesie“ sowie besondere Aktionen mit dem Naturschutzbund Deutschland – zunächst auf dem Waldfriedhof Neu-Isenburg.

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