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Neue Wand: Arbeiten für mehr Lärmschutz ab der Bahntrasse

Von Derzeit wird an der Bahntrasse in Kelsterbach an der Lärmschutzwand gebaut – was gegenwärtig mehr Krach bedeutet. Dafür sollen die Anwohner künftig besser schlafen können.
Ein Teil der bestehenden Mauer muss abgebrochen und neu aufgebaut werden, um die Halterungen für Schallschutzelemente befestigen zu können. Foto: Leo F. Postl Ein Teil der bestehenden Mauer muss abgebrochen und neu aufgebaut werden, um die Halterungen für Schallschutzelemente befestigen zu können.
Kelsterbach. 

Gut Ding braucht Weile, lautet eine Redensart – und macht manchmal auch ganz schönen Krach. So zeigt sich zumindest derzeit die Situation für die Bewohner entlang der Bahnstraße in Kelsterbach.

Nachdem im vergangenen Jahr auf der Nordseite der vielbefahrenen Bahntrasse durch Kelsterbach eine Lärmschutzwand errichtet worden war, folgt nun diese Aktion auf der Südseite. Aus diesem Grund ist die Bahnstraße derzeit nur halbseitig befahrbar, an der Einmündung der Bergstraße gen Osten ist als Einbahnstraße ausgewiesen. Dies soll so bis Ende des Jahres bestehen bleiben.

Tagsüber sind die Arbeiter dabei, die bestehende Wand um einen halben Meter abzutragen und den Sicherheitszaun zu entfernen. Für beides ist schweres Gerät notwendig. Hier dröhnt der Bohrhammer, dort zischt der Schweißbrenner, und etwas weiter hinten greift sich der Baggerarm ein abgesägtes Teil des Schutzzaunes um dieses in den bereit stehenden Container zu deponieren. Dort wo der Bohrhammer zuschlägt, bröckelt der Beton, die losen Stücke werden ebenfalls mit einem Kleinbagger weggeschafft. Das Zischen des Brennschneiders gilt der Stahlwand.

Alle diese Vorarbeiten dienen dazu, ein tragfähiges Fundament für die Verankerung der Stützen und Halterungen für die einzelnen Elemente der Lärmschutzwand aufzubringen zu können. „Das muss schon ordentlich gemacht werden, es soll ja auch eine Weile halten“, sagte der Vorarbeiter. Bis diese vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen sind, dürfte noch diese Woche vergehen – und dann fehlt ein Stück der bisherigen Lärmminderung.

Bis dann die neue „Mauerkrone“ aufbetoniert und die Lärmschutzwand komplett entlang der Bahnstraße steht, so lange wird es etwas lauter für die Anwohner. Bis zum Ende des Jahres soll die Aktion, zumindest in dem jetzt ausgewiesenen Bauabschnitt, beendet sein, dann können hoffentlich alle wieder besser schlafen. Die Lärmminderung durch die neue Schallschutzwand soll sich dann spürbar auswirken.

Allerdings gibt es auch schon wieder Bedenken, dass sich der Lärm dann zwischen den beiden Lärmschutzwänden verstärken und überschwappen könnte.

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