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Frankfurt City Triathlon: Athleten eroberten den Waldsee

Von Zuerst ging es in die Fluten, dann aufs Rad und auf Schusters Rappen ins Ziel: Der Frankfurt City Triathlon startete gestern Morgen am Langener Waldsee. Die rund 2200 Starter konnten in drei verschiedenen Distanzen an den Start gehen.
Auch die Lokalmatadoren Nicole und Lothar Leder waren dabei. Bilder > Auch die Lokalmatadoren Nicole und Lothar Leder waren dabei.
Langen. 

Einen Monat, nachdem sich über 2200 „Eisenmänner und -frauen“ in die Fluten des Langener Waldsees gestürzt hatten, folgten am gestrigen Sonntagmorgen fast ebenso viele Teilnehmer beim fünften Frankfurt City Triathlon. „Diese Veranstaltung hat sich sehr gut entwickelt, das liegt auch an der guten Organisation, wofür ich mich bei allen Beteiligten bedanken möchte“, begründet Organisatorin Annette Gasper den Erfolg. Bereits um 8 Uhr startete der Jedermann-Wettbewerb, eine Stunde später das Hauptfeld über die olympische Distanz von 1,5 Kilometer Schwimmen, 45 Kilometer Radfahren und dann noch einen Zehnkilometerlauf zum Abschluss. Die neu ins Programm genommene Sprintdistanz schloss dann die Reihe der Starts am Langener Waldsee ab. Als prominente Starter wurden Nicole und Lothar Leder sowie Faris al Sultan und die Vorjahressiegerin gesehen, und Langens Bürgermeister Frieder Gebhardt (SPD) bewährte sich als Startschütze.

Bilderstrecke Bilder vom fünften Frankfurter City-Triathlon
Beim diesjährigen Frankfurt City-Triathlon gingen am Sonntag, 3. August, rund 2000 Sportler an den Start - ein neuer Teilnehmerrekord. Wir zeigen die Bilder von dem Sport-Event in dieser Fotostrecke.

Sarah Damran und Dorothee Mücken waren aus Bonn angereist. Vor ihrem Start gönnten sie sich noch schnell einen „Schuss“ Energie. „Normalerweise ist das keine optimale Sporternährung, aber für eine schnelle Kalorienzufuhr ist so ein Brötchen, dick mit Nutella beschmiert, genau richtig“, erklärten die jungen Damen ihre Taktik.

 

Luftdruck kontrollieren

 

Die Teilnehmer aus Frankfurt waren stark vertreten. Allein die Triathlon-Abteilung der Eintracht Frankfurt hatte mehr als 100 Starter mit nach Langen gebracht. „Aber Fußballprofis sind keine dabei“, meinte Juan Ramos Chahuarapudilla, der ebenfalls einen Adler auf der Brust trug.

Sandra Nintschen suchte nach einer Luftpumpe, wurde bei einer anderen Athletin fündig und kontrollierte noch einmal den Luftdruck. „Das machen irgendwie alle, also mache ich es auch noch mal, damit ich mit hinterher keinen Vorwürfe machen muss“, meinte die Darmstädterin. Bei acht bar hörte sie dann aber doch auf zu pumpen. „Jetzt kann es wenigstens nicht mehr am Luftdruck liegen, wenn ich schlecht abschneide, aber an den Schuhen, am wackeligen Helm oder was einem sonst noch so alles widerfahren kann“, berichtet die Triathletin schmunzelnd aus vielfacher Erfahrung.

 

Positiv in die Zukunft

 

Obwohl es am Langener Waldsee recht viele Starts, dazu noch in sehr kurzen Abständen, gab, verlief alles reibungslos. „Wir haben jetzt eine Dimension erreicht, an die ich vor fünf Jahren bestimmt noch nicht gedacht habe“, meinte Annette Gasper. Sie dankte vor allem den vielen Helfern am Langener Waldsee, entlang der Strecke und im Zieleinlauf an der Hauptwache in Frankfurt. „Es ist ein gutes Gefühl, dass ich mich auf so viele Leute verlassen kann“, sagte sie. Die Veranstalterin des Frankfurt City Triathlons blickt daher positiv in die Zukunft.

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