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FDP-Bürgermeisterkandidat: Axel Vogt wünscht sicht Treffpunkt für Egelsbach

Von Der Bürgermeisterkandidat der FDP, Axel Vogt, setzt auf Kommunikation. „Wichtig ist mir, dass ich die Zukunft der Gemeinde im Dialog mit den Egelsbachern entwickeln kann“, sagt er.
Für den Schotterplatz an der Ernst-Ludwig-Straße hat FDP-Bürgermeisterkandidat Axel Vogt nur wenig Verständnis. Er hätte die Gestaltung des Platzes mit der Baugenehmigung für den benachbarten Neubau verknüpft. Für den Schotterplatz an der Ernst-Ludwig-Straße hat FDP-Bürgermeisterkandidat Axel Vogt nur wenig Verständnis. Er hätte die Gestaltung des Platzes mit der Baugenehmigung für den benachbarten Neubau verknüpft.
Egelsbach. 

Axel Vogt hat bei der Frage nach seinem Lieblingsplatz und dem hässlichsten Platz die beiden gleichen Orte ausgewählt, wie der amtierende Bürgermeister Jürgen Sielign (wir berichteten) – der FDP-Kandidat fühlt sich in Egelsbach auf dem Kirchplatz am wohlsten und sieht dringenden Handlungsbedarf auf dem geschotterten Platz gegenüber an der Ernst-Ludwig-Straße.

Den Kirchplatz lobt er als einen gemütlichen Ort der Kommunikation, das Zentrum von Egelsbach, in dem die Bürger miteinander ins Gespräch kommen. Die andere Seite hingegen bezeichnet der 50 Jahre alte Diplom-Betriebswirt als einen Schandfleck: „Hier wurde eine echte Chance vertan. Die Verwaltung hat es schlichtweg versäumt bei dem Verkauf des angrenzenden Grundstücks und dem geplanten Neubau den Platz über die klaren Regeln eines Bebauungsplans zu entwickeln. Jetzt steht hier eine blöde Mauer und eine Brachfläche, an der sich der ganze Ort stört“, übt Vogt klare Kritik an Amtsinhaber Sieling.

Es werde an dieser Stelle nicht einfach nur eine Pflasterung benötigt. Es geht um Aufenthaltsqualität. Ein Eiscafé mit Sitzplätzen unter freiem Himmel, ein Treffpunkt für die Egelsbacher.

Überhaupt glaubt Vogt, dass der Ort frischen Wind braucht. Ganz besonders im Rathaus: „Das geht einfach besser“, ist der Herausforderer überzeugt. Sein Wahl-Slogan „Egelsbach, wir müssen reden!“ sagt dabei ganz viel über den Ansatz des FDP-Politikers: „Mir geht es um die Kommunikation mit den Leuten. Im Rathaus brauchen wir bessere Stimmung, mehr Zusammenarbeit, nur so können wir dauerhaft etwas bewegen.“

Natürlich sei es gut, dass die Gemeindefinanzen peu a peu verbessert wurden, und sich Egelsbach damit aus dem Hessischen Schutzschirm befreien kann. „Aber wir brauchen jetzt auch Visionen, wie wir den Haushalt stabil bekommen. Wir müssen Gewerbesteuerzahler in die Gemeinde holen, um die Grundsteuer stabil halten zu können“, sagt der FDP-Kandidat. Darüber hinaus gibt es viel zu erledigen: Die Liegenschaften der Gemeinde hätten einen Sanierungsstau, der Pachtvertrag für die SG Egelsbach, der nach 50 Jahren ausgelaufen ist und nur auf drei Jahre verlängert wurde, müsse auf solide Beine gestellt werden, und auch die Schulbetreuung der Gemeinde muss ein Thema sein. „Wichtig ist mir, dass ich die Zukunft der Gemeinde im Dialog mit den Egelsbachern entwickeln kann“, so der Kandidat.

Mit Axel Vogt hat die FDP in Egelsbach einen Anwärter im Rennen, der schon zum zweiten Mal Anlauf auf den Bürgermeisterposten in der Klammernschnitzergemeinde nimmt. „Vor sechs Jahren war ich ein Überraschungskandidat, mit dem Ergebnis von 27 Prozent waren alle happy – nur ich nicht“, erzählt Vogt lachend. „Aber seitdem habe sich einiges verändert. Die guten Wahlergebnisse bei der Kommunalwahl für die FDP gebe ihm Auftrieb. Und letztlich ist die Bürgermeister-Wahl eine Personenwahl.“ Vogt ist mit den Leuten im Gespräch: „Ich bekomme ein sehr positives Feedback, und mein Wahlkampf-Sprinter hat für Furore gesorgt“, sagt er und meint damit sein großes Auto mit seinem überlebensgroßen Bild darauf, mit dem er in den nächsten Tagen noch durch den Ort braust.

Vogt scheut sich auch nicht eine Wahlprognose abzugeben. Der Egelsbacher ist durchaus optimistisch. Er rechnet bei vier Kandidaten mit einer Stichwahl: „Ich gehe von Sieling und Vogt im zweiten Wahlgang aus. Ich kann das gewinnen“, hofft er auf die Unterstützung der Egelsbacher.

Wenn Axel Vogt gerade nicht als Vertriebsbeauftragter einer großen Krankenversicherung für 30 Geschäftsstellen in Südhessen unterwegs ist oder sich ehrenamtlich politisch in der Gemeinde engagiert, dann liebt er es, im heimischen Garten zu arbeiten, sich mit Geschichte, Fotografie oder Atlanten und Karten zu beschäftigen. Das politische Engagement ist ihm schon in die Wiege gelegt. Als Kerbvadder 1985 war er auch viele Jahre in der Kerbgemeinschaft aktiv. Sein größter Fan ist Ehefrau Monika: „Ich stehe voll und ganz hinter Axel. Er wäre ein großartiger Bürgermeister“, ist sie überzeugt. Jetzt fiebern sie gemeinsam dem Wahltermin am 18. Februar entgegen.

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