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Hauff-Schüler: Besondere Trainingseinheit: Ein großer Handball-Tag für die Kleinen

Von Ex-Profi Jan-Olaf Immel, Landestrainer Rastislav Jedinak und Bundesligaspielerin Sarah van Gulik tummelten sich am Mittwoch in der Sportparkhalle. Dort erwartete Kinder der Wilhelm-Hauff-Schule eine ganz besondere Handball-Lektion.
Ex-Europameister Jan-Olaf Immel klatscht sich zur Begrüßung mit den Kindern  der Wilhelm-Hauff-Schule ab. Foto: Leo F. Postl Ex-Europameister Jan-Olaf Immel klatscht sich zur Begrüßung mit den Kindern der Wilhelm-Hauff-Schule ab.
Neu-Isenburg. 

Das war ein perfektes Handball-Fest für die Kinder der Wilhelm-Hauff-Schule. Diese war unter 1500 Schulen, die sich für das AOK-Star-Training beworben hatten, ausgelost worden. Am Mittwoch waren nun der bekannte Ex-Handball-Profi Jan-Olaf Immel, er spielte für Wallau-Massenheim und Großwallstadt in der Bundesliga, sowie Rastislav Jedinak, Landestrainer Hessen, zu Gast in der Halle im Sportpark Neu-Isenburg, um den Schülern eine Handball-Lehrstunde zu erteilen.

„Bist Du aber groß“, staunte Katarina aus der dritten Klasse der Hauff-Schule, als sie sich mit Jan-Olaf Immel zur Begrüßung abklatschen wollte. „Muss man so groß sein, um ein guter Handballer zu werden?“, fragte die Schülerin. „Nein, guck mal dahinten, der Kleine war sogar besser als ich“, zeigte der Hüne auf einen zwischen der anderen Schülergruppe herumwuselnden Handballer – dies war Rastislav Jedinak, Trainer des Hessischen Handballverbandes. Mit seinen Kunststücken mit dem Ball begeisterte er die jungen Handballfans. Mit dabei beim Star-Aufgebot waren noch Sarah van Gulik, die derzeit beim Bundesligisten HSG Bensheim/Auerbach Flames spielt, und ein Damen-Trainer-Team der HSG Isenburg/Zeppelinheim.

Regelwerk ist wichtig

Aber wie kommt solch hochkarätige Handball-Prominenz nach Neu-Isenburg? „Ich habe das angezettelt, und wir sind begeistert, dass es geklappt hat“, erklärte Silke Jendrzejewski. Die Konrektorin der Hauff-Schule hatte sich für das AOK-Star-Training, einem bundesweiten Schulprojekt des Deutschen Handballbundes und der Krankenkasse, beworben. „Ich konnte es zuerst nicht glauben, dass wir unter den 22 Schulen in ganz Deutschland sind, die aus den 1500 Bewerbungen ausgelost wurden“, so Jendrzejewski.

Mit 40 Schülern aus den dritten Klassen erfuhr sie eine ordentliche Lektion in Sachen Handballtraining. „Wenn überhaupt Handball in den Schulen gespielt wird, dann sehr blumig“, beschrieb Jan-Olaf Immel seine Beobachtungen. Wichtig für ihn ist nicht nur das Ballgefühl sondern auch das Regelwerk: „Was man einmal falsch drin hat, bekommt man ganz schlecht wieder raus.“

Fotos und Autogramme

So standen zum Aufwärmen ein paar lustige Aktionen mit dem Ball im Mittelpunkt, um die Koordinationsfähigkeit der Kinder zu erkennen. Danach wurde es schon etwas anspruchsvoller, als es galt, den Ball – dem Regelwerk entsprechend – nach vorne zu tragen. „Nach zwei Schritten muss der Ball wieder den Boden berühren und sollte natürlich wieder sicher mit den Händen aufgenommen werden“, erklärte Immel. Am Ende des exklusiven, aber doch recht anstrengenden Trainings erfüllten die Stars alle Foto- und Autogrammwünsche der Schüler.

Zum großen Handball-Fest der Hauff-Schule durften dann auch die zweiten und vierten Klassen in die Halle kommen, um am Handball-Parcours teilzunehmen.

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