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Langen: Blick auf eine aufstrebende Kommune

Von UWFB-Sprecher Michael Kraus lobt die städtische Wirtschaftsförderung für die Ansiedlung des Unternehmens Akasol. Auch wolle sich die UWFB für eine gebührenfreie Kinderbetreuung einsetzen.
Sie stoßen auf das neue Jahr an: Claudia Hauser (von links), Bernd Müller, Jürgen Ries, Klaus-Dieter Schneider, Michael Kraus,  Detlev Drömer  und Yvonne Hartwig. Foto: Leo F. Postl Sie stoßen auf das neue Jahr an: Claudia Hauser (von links), Bernd Müller, Jürgen Ries, Klaus-Dieter Schneider, Michael Kraus, Detlev Drömer und Yvonne Hartwig.
Langen. 

Mit der UWFB (Unabhängige Wählervereinigung zur Förderung der Bürgermeister- und Kommunalwahl der Stadt Langen) hat die Sterzbachstadt eine besondere politisch engagierte Gruppe. Um auch über die Grenzen der Stadt ein Wörtchen mitreden zu können, schloss sich die UWFB den Freien Wählern an. Dennoch liegt der Schwerpunkt der politischen Arbeit auf der Lokalpolitik, dies stellte der UWFB-Vorsitzende Michael Kraus beim Neujahrsempfang deutlich heraus.

Verlängerung der RTW

In seinem Rückblick verwies er auf eine wieder unübersehbar aufstrebende Kommune. Dies leitete er von den zahlreichen in der Stadt stehenden Baukränen ab. „Im Langener Norden herrscht Hochbetrieb, und auch an der Liebigstraße wird es bald so aussehen“, betonte Kraus. Was die Kritik der FDP an der ausschließlichen Wohnbebauung an der Liebigstraße betrifft, verwies Michael Kraus darauf, dass dort wohl Gewerbeflächen angeboten worden seien, diese aber niemand haben wollte.

In diesem Zusammenhang stellte er der städtischen Wirtschaftsförderung ein besonderes Lob aus. Mit der Ansiedlung des Unternehmens Akasol, des europaweit größten Herstellers von Autobus-Batterien, sei ein besonderer Coup gelungen. „Da kommt viel Know-how für die Zukunft nach Langen“, sagte Kraus. Positiv sah er auch, dass die mögliche Verlängerung der RTW (Regionaltangente West) bis Langen, die von Andreas Keppeler (CDU) wieder ins Gespräch gebracht worden war, eventuell doch realisiert werden könne.

Erhöhung der Grundsteuer

Ein Lob für die Parlamentarier gab es von Kraus aber auch für den Beschluss des ausgeglichenen Haushalts 2018. „Auch wenn wir die Grundsteuer anheben mussten und dies auch für 2019 nochmals vorgesehen ist“, verwies der UWFB-Vorsitzende auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das in der nächsten Woche ansteht. Nach Ansicht des höchsten Gerichts ist die Grundsteuer so weiterhin nicht haltbar – eine Neubemessung könnte eine 30-fache Erhöhung nach sich ziehen. „Hier müssen wir aufpassen, was wir den Bürgern zumuten können“, betonte Kraus.

Was die UWFB aber angehen will, ist eine gebührenfreie Kinderbetreuung. „Das Land Hessen hat zwar eine kostenfreie Betreuung von sechs Stunden zugesagt, aber mit den veranschlagten Kosten von 132 Euro kommen wir in Langen bestimmt nicht hin“, so Kraus. Er plädierte für das im hessischen Gesetz verankerte Prinzip: „Wer bestellt, der bezahlt“ und forderte Land und Bund auf, diese Kosten komplett zu übernehmen.

Zur Landtagswahl im Herbst will die UWFB unter der Flagge der Freien Wähler erneut mit einem Kandidaten antreten. „Dafür werden wir am 21. April wieder Unterschriften sammeln.“

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