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Mit dem Klapprad ins elfte Amtsjahr: Bürgermeister Stefan Sauer (CDU) erhielt zum zehnten Jubiläum nicht nur eine Urkunde

Viele lobende Worte gab es gestern von den Amtskollegen für Bürgermeister Stefan Sauer. Dieser feierte im Stadtmuseum sein Jubiläum.
Der Direktor des Städte- und Gemeindebundes, Diedrich Backhaus (rechts), überreicht Stefan Sauer eine Urkunde. Foto: Peter Mikolajczyk Der Direktor des Städte- und Gemeindebundes, Diedrich Backhaus (rechts), überreicht Stefan Sauer eine Urkunde.

Auf Stammtischparolen sollte man bekanntlich nichts geben. Doch das, was anno 2007 ein Kenner der kommunalpolitischen Szene im Gasthof Wagenrad von sich gab, schien sich zu bewahrheiten.

„Diesen Bürgermeister“, sagte er, „wird die Stadt lange behalten.“ Gemeint war der Christdemokrat Stefan Sauer, der damals ins Rathaus einzog. Gestern feierte er im Stadtmuseum auf Einladung von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung sein Jubiläum zu zehn Jahren Amtszeit.

Dass sich die Prophezeiung dennoch nicht bewahrheiten wird, konnte seinerzeit niemand ahnen. Sauer selbst hat es vorgezogen, seinen Sessel im Rathaus früher oder später zu verlassen: Wenn es bei der Bundestagswahl am 24. September klappen sollte, wird er schon vier Wochen später für die CDU im Plenum des Reichstages sitzen. Wenn nicht, dann will er nach Ablauf der Amtszeit in zwei Jahren aufhören.

Rolle des Praktikers

Gestern war in den geschichtsträchtigen Räumen des Stadtmuseums davon allerdings nur wenig zu spüren. Der hessische Städte- und Gemeindebund verleiht den Bürgermeistern landesweit nach einer Dekade im Amt eine Urkunde, die auch vom hessischen Innenminister Peter Beuth (CDU) unterzeichnet wird. Direktor Diedrich Backhaus, der die Urkunde überbrachte, sprach davon, dass bei allem juristischem Sachverstand die Rolle der Bürgermeister als Praktiker unverzichtbar sei.

Mörfelden-Walldorfs Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD), wie sein Groß-Gerauer Amtskollege ebenfalls zehn Jahre im Amt, überbrachte die Glückwünsche der Bürgermeister-Dienstversammlung. Die Arbeit der Rathauschefs bezeichnete er als „das Bohren dicker Bretter“, und er schloss mit der Bemerkung, dass Stefan Sauer künftig nicht mehr Regional-, sondern Bundesliga spielen wolle.

Erster Stadtrat Richard Zarges bescheinigte dem „lieben Stefan, in zehn Jahren viel geleistet zu haben, was die Stadt ein gutes Stück vorwärtsgebracht hat“. Sauer bezeichnete er als „einen der besten Bürgermeister, den Groß-Gerau jemals hatte“.

Auf Ausgleich bedacht

Für die Stadtverordnetenversammlung und deren Fraktionen übernahm Erhard Walther das Wort. Er bescheinigte seinem Parteikollegen Sauer eine stets auf Ausgleich bedachte und gute Zusammenarbeit mit den 33 Parlamentariern und den sieben Fraktionen. „Respekt, Zielstrebigkeit und Bürgernähe“ bezeichnete er als weitere herausragende Eigenschaften.

Dann übergab er Stefan Sauer ein Klapprad als Geschenk: „Es hat acht Gänge – einen für jede Fraktion und den achten für den Magistrat, die Räder sind klein, weil man kein großes Rad drehen muss, um etwas zu erreichen, und die Reifen, auf denen es rollt, sind schwarz“, fügte Erhard Walther launig hinzu.

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