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Forderungen der Union: CDU: Ausgeglichener Etat ist wichtig

Mit einer Seilbahn über Neu-Isenburg schweben, davon träumt CDU-Vorsitzender Stefan Schmitt. Doch solche Visionen müssten warten – er plädiert für einen ausgeglichenen Haushalt.
CDU-Stadtverbandsvorsitzender Stefan Schmitt (links) und Fraktionsvorsitzender Patrick Föhl blicken positiv in die Zukunft. Foto: Leo F. Postl CDU-Stadtverbandsvorsitzender Stefan Schmitt (links) und Fraktionsvorsitzender Patrick Föhl blicken positiv in die Zukunft.
Neu-Isenburg. 

Dass Neu-Isenburgs CDU-Stadtverbandsvorsitzender Stefan Schmitt von einer winterlichen Eislaufbahn auf dem Rosenauplatz träumt, ist mittlerweile bekannt. Doch seit auf der Zukunftsmesse „Quo Vadis“ in der Hugenottenhalle ein Seilbahnprojekt als urbanes Verkehrsmittel vorgestellt wurde, ist Schmitt auch davon „hin und weg“. „Mit der Seilbahn über die Straßen und Häuser zu schweben, das ist doch ein besonderes Erlebnis – und so etwas in Neu-Isenburg, das wäre doch perfekt“, schwärmt Schmitt.

Dass sich die Eislaufbahn auf dem Rosenauplatz im Winter bereits realisieren könnte, davon ist Schmitt „ziemlich“ überzeugt – das mit der Seilbahn hat aber noch Zeit, meinte er bei der Jahrespressekonferenz seiner CDU. Insbesondere als Kämmerer warnt Schmitt vor allzu großen Investitionswünschen. „Das mit der Eislaufbahn darf freilich den Haushalt nicht belasten, aber dafür wären bereits einige große Sponsoren mit im Boot“, verrät Schmitt schon mal. Vor der Seilbahn käme die Regionaltangente West (RTW) und danach andere Investitionen, die wichtiger sind, so der CDU-Chef: „Aber man darf doch auch noch Träume haben und Gedanken sind ohnehin frei.“

Was die programmatische Zukunftsausrichtung der CDU betrifft, tritt Schmitt jedoch auf die Investitionsbremse. „Wir leisten uns Dinge, wovon man andernorts nur noch träumen kann“, so Schmitt. Über die Zusage des Landes Hessen von rund 21 Millionen Euro für das Stadtumbauprogramm freut sich auch Fraktionschef Patrick Föhl und warnt auch gleich, dass dies nicht reichen werde, um alle Begehrlichkeiten zu erfüllen. „Wenn ich bedenke, dass allein für die Sanierung und Umbau der Hugenottenhalle und Stadtbibliothek 20 Millionen veranschlagt sind, dann kann sich jeder vorstellen, wie viel Geld noch benötigt wird“, so Föhl.

Dass man sich alles heute noch so leisten könne, hänge eindeutig mit der anhaltenden wirtschaftlichen Hochkonjunktur zusammen. Die Isenburger CDU will sich aber nicht alleine darauf verlassen. Ganz wichtig erachtet die Union einen weiterhin ausgeglichenen Haushalt.

(lp)

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