Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Das Wasser ist ihr Element

Von In einem Wechselspiel aus Fotografie und Malerei widmet sich Ilse Dreher ihrem Lieblingselement – dem Wasser. Die Werke sind nun anlässlich der Kunsttage Dreieich in der Stadtgalerie zu sehen.
Die weißen „Blumentiere“ machten die zahlreichen Besucher der Vernissage überaus neugierig. Bilder > Die weißen „Blumentiere“ machten die zahlreichen Besucher der Vernissage überaus neugierig.
Dreieich. 

Die großformatigen Fotografien, die aussehen, als lodere ein wildes Feuer auf ihnen, sind eigentlich Bilder von der Oberfläche eines kleinen Gebirgsbachs. Die „Crystal Drops“, die in bunten Farben inmitten der Stadtgalerie auf Bewunderung zu warten scheinen, sind Ballons mit gefärbtem Wasser. Und auch in den an die Wand montierten Silikonschläuchen, die aussehen, als würden kleine Kügelchen hindurch rollen, fließt Wasser.

Die Dreieichenhainer Künstlerin Ilse Dreher hat sich mit ihrer Ausstellung zu den 24. Dreieicher Kunsttagen ganz ihrem Lieblingselement gewidmet. Unter dem Titel „Schwebungen“ zeigt die gelernte Fotografin und studierte Künstlerin ihre Bilder und Objekte.

Ursprung des Lebens

„Wasser fasziniert mich schon lange, es ist der Ursprung von Leben“, erklärt sie ihre Begeisterung. Eine ganze Woche lang hat sie in den Räumen der Stadtgalerie getüftelt, um all ihre Werke in Szene zu setzen. „Es war eine Menge Arbeit, aber es hat mir auch wahnsinnig viel Spaß gemacht.“ Es sei eine besondere Herausforderung für sie gewesen, die schöne Stadtgalerie zu füllen und ihre Arbeiten im Raum auch „schweben“ zu lassen.

Ihr akribischer Einsatz hat sich gelohnt, die Resonanz bei der Vernissage war nur positiv. Fasziniert bestaunten die Gäste die Bilder, Skulpturen und Installationen. Bei fast allen Kunstobjekten galt es ganz genau hinzusehen, um die Faszination und das Überraschende auch tatsächlich zu entdecken.

Selbst aktiv werden

„Wasser ist der sprudelnde Quell der schöpferischen Tätigkeit Ilse Drehers. Es bleibt das Grundelement der gezeigten Werke, wenn sie auch Luft, Sonne und Wind einfängt“, beschrieb Kunstwissenschaftlerin Brigitta Amalia Gonser die Werke in der Einführung. Das reißende Wildwasser eines Gebirgsflusses in den Bergen der Region Rhône-Alpes ziehe Ilse Dreher immer wieder in seinen Bann, aber sie gehe auch an den maritimen Stränden von Sylt, der Türkei oder Tunesien auf die Suche nach passenden Motiven oder Objekten.

Ilse Dreher lässt die Besucher nicht nur schauen, sie dürfen auch selbst aktiv werden. Bei einem Würfelspiel mit bedruckten Fotografien kann jeder für sich ein eigenes, ganz individuelles Kunstwerk schaffen. Wer die Vernissage der sehenswerten Ausstellung verpasst hat, der hat jetzt noch bis zum 7. Dezember Gelegenheit, die Werke der Künstlerin zu sehen. Am Samstag, 29. November, von 18 Uhr an wird der Pianist Georgi Mundrov die passenden Klänge zu den Bildern spielen.

Die Ausstellung in der Fichtestraße 50 A ist freitags von 17 bis 21 Uhr, samstags von 15 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Zur Startseite Mehr aus Kreise Offenbach/Groß Gerau

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse