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Come-Together-Preis: Demokratisches Engagement erhält „höchste Anerkennung“

„Vorbilder im Ehrenamt“ nannte Kai Klose, Staatssekretär und Landesbeauftragter für Integration, die drei Gruppen, die im Georg-Büchner-Saal des Groß-Gerauer Landratsamts geehrt wurden. Gerade jetzt sei ihr Engagement wichtiger denn je.
Ein buntes Bild ergab sich auf der Bühne des Georg-Büchner-Saals, als alle Preisträgerinnen und Preisträger des Come-Together-Preises zusammengekommen waren. Ein buntes Bild ergab sich auf der Bühne des Georg-Büchner-Saals, als alle Preisträgerinnen und Preisträger des Come-Together-Preises zusammengekommen waren.
Kreis Groß-Gerau. 

„Wir erleben ein Wiederaufflammen von Populismus, Hass und Gewalt. Dieser Entwicklung müssen wir uns klar entgegenstellen – so wie unsere Preisträger dies tun.“ Das sagte Landrat Thomas Will beim „Come Together – für Demokratie und Menschenrechte“ im Georg-Büchner-Saal des Landratsamts vor rund 100 Gästen. Mit dem Come-Together-Preis zeichnet der Kreis Groß-Gerau Menschen aus, die sonst nicht oft im Mittelpunkt stehen, „die aber viel Gutes und im Kleinen Großes tun“, wie Will es ausdrückte. Drei Gruppen wurden geehrt: der Verein „Biebesheim hilft“, das Internationale Frauencafé Groß-Gerau und die Margit-Horváth-Stiftung.

„Biebesheim hilft“ setzt sich seit eineinhalb Jahren als Verein für den Aufbau einer Willkommenskultur in Biebesheim und Umgebung ein sowie für den Abbau von Vorurteilen, für Prävention gegen Alltagsdiskriminierung und die Förderung des kulturellen Dialogs.

Das Internationale Frauencafé fördert mit seinen vielfältigen Angeboten die Chancengleichheit und Teilhabe von Frauen, beschleunigt Integrationsprozesse, wirkt gegen Isolation und für die Stärkung des Selbstbewusstseins von Frauen.

Die Margit-Horváth-Stiftung setzt sich für Menschenrechte ein, für die Förderung von Vielfalt, für Respekt und Völkerverständigung. Als Einzelperson erhielt in diesem Zusammenhang auch Cornelia Rühlig für ihr außerordentliches Engagement für Zivilcourage den Come-Together-Preis. Sie ist Vorstandsvorsitzende der Margit-Horváth-Stiftung und Museumsleiterin der Stadt Mörfelden-Walldorf.

Gegen Diskriminierung

Nicht nur Landrat Will gratulierte allen Preisträgern. Kai Klose, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration und Bevollmächtigter für Integration und Antidiskriminierung, schloss sich ihm an. In seiner Rede sagte Klose: „Mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in den vergangenen Monaten ist der Einsatz für ein gleichberechtigtes Zusammenleben wichtiger denn je. Die Preisträger sind Vorbilder im Ehrenamt. Ihr vielfältiges demokratisches Engagement für ein respektvolles Zusammenleben, um die Chancengleichheit und Teilhabe in allen Lebensbereichen zu fördern und sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung einzusetzen, verdient meine höchste Anerkennung“, ergänzte Klose. Das Zusammenwirkens von staatlichen Institutionen und zivilgesellschaftlich engagierten Menschen sei wichtig.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Band „Tonixs“ und vom Rüsselsheimer Stamm des Bundes Moslemischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder Deutschlands (BMPPD). Auch der BMMPD, den Fouad Hartit vorstellte, setzt sich fürs friedliche Zusammenleben ein

(red)

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