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Renate Kletzka: Der Künstlerin bei der Arbeit zusehen

In den vergangenen Wochen habe sie schon einige ihrer Kunstwerke verkauft, berichtet Renate Kletzka. Samstags und sonntags können Besucher dabei zusehen, wie die Bilder entstehen.
Renate Kletzka zeigt im Einkaufszentrum Oberlinden ihre Kunstwerke. Die Besucher haben auch die Gelegenheit, die Künstlerin beim Arbeiten zu beobachten. Renate Kletzka zeigt im Einkaufszentrum Oberlinden ihre Kunstwerke. Die Besucher haben auch die Gelegenheit, die Künstlerin beim Arbeiten zu beobachten.
Langen. 

Großformatige, ausdrucksstarke Malereien verzieren den kleinen Laden in dem sonst reichlich verlassenen Einkaufszentrum in Oberlinden. Abwechselnd zu den 1,60 auf 1,20 Meter großen Werken hat Künstlerin Renate Kletzka kleinformatige Collagen an die Wände gehängt, an denen sie an dem Schreibtisch in der Ecke des Raumes auch immer wieder arbeitet.

Seit einigen Wochen schon ist die Langener Künstlerin mit einem Arbeitsatelier unter dem Titel „Galerie und Atelier“ in die Ladengalerie gezogen. Das in den 1960er Jahren gebaute Einkaufszentrum ist mit Kunst und Leben gefüllt. Samstags und sonntags haben die Besucher die Gelegenheit, die große Ausstellung der Fotografen im ehemaligen Supermarkt anzuschauen und dabei auch in den kleinen Laden zu kommen und Renate Kletzka bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. „Das klappt hervorragend. Die Nachfrage ist großartig und wir haben hier wirklich eine sehr schöne Stimmung“, sagt Kletzka. „Ich habe hier ja schon in den Wochen vor Weihnachten immer mal wieder gearbeitet, wo hier unter der Woche nichts los ist. Das war manchmal schon ein bisschen ein trauriger Anblick“, sagt Renate Kletzka. „Aber wie das schon so oft war: Wenn die Wirtschaft nicht funktioniert, dann kommt die Kultur“, sagt sie lächelnd.

Die studierte Künstlerin und Diplom-Designerin schafft es mit den kleinen Collagen, den Besuchern auch einen Einblick in die Arbeit und den Entstehungsprozess ihrer Werke zu geben. „Ich nutze Fotografien aus meinem Garten und Papiere. Zerrissen und neu komponiert entstehen Ausschnitte, die manchmal erst auf den zweiten Blick zu erkennen sind. Das ist spannend, wenn die Menschen davor stehen und plötzlich erkennen, ah, das war ja eine Hortensie“, erzählt die Künstlerin.

Es sei für sie spannend gewesen, den kleinen Laden einzurichten. Sie hat sogar noch zum Farbeimer gegriffen und selbst ein bisschen gestrichen, damit alles auch schön aussieht. „Aber der Einsatz hat sich gelohnt. Wir beleben gemeinsam einen ziemlich toten Ort, und auch für mich ganz persönlich ziehe ich eine positive Bilanz“, erzählt Kletzka. Denn sie hat in den vergangenen Wochen auch schon einige ihrer Werke verkauft.

Die Langener Künstlerin lädt für Sonntag, 25. Februar, zu einem besonderen Programm in ihr Galerieatelier ein. Dann sind zwei befreundete Künstler zu Gast: Um 16 Uhr gibt es ein audiovisuelles Kunstwerk von Brigitte Satoroi Constantinescu Edith Quis zu sehen. „Galerie und Atelier“ von Renate Kletzka hat noch bis zum 12. März geöffnet, die Künstlerin ist samstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr für ihre Besucher da.

(njo)

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