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Zum 55. Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes von 1959 zeigt Deutschland Flagge für Tibet. Schon in den vergangenen Jahren haben sich mehr als 1200 Städte, Gemeinde und Landkreise an der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“ der Tibet Initiative Deutschland beteiligt.

Am Montag, 10. März, wird die Tibetflagge an den Rathäusern Mörfelden und Walldorf aus Solidarität mit dem tibetischen Volk gehisst. Mit der Aktion soll das Recht der Tibeter auf Selbstbestimmung bestärkt sowie gegen die Menschenrechtsverletzungen in Tibet und gegen die Zerstörung der tibetischen Kultur, Religion und Identität protestiert werden. Die Städte senden damit ein Zeichen der Solidarität nach Tibet und ein Signal an die deutsche Öffentlichkeit und Politik.

Die Tibet Initiative Deutschland (TID), eine politische, überparteiliche und religiös ungebundene Organisation, die 1989 von Tibetern und Deutschen gegründet wurde, ruft seit 1996 deutsche Städte, Gemeinden und Landkreise zu ihrer Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“ auf.

1949/50 war Tibet von China gewaltsam besetzt worden. Am 10. März 1959 erhob sich das tibetische Volk gegen die Besatzungsmacht. Tausende Tibeter versammelten sich in Lhasa vor dem Potala-Palast, dem damaligen Regierungssitz des Dalai Lama, um ihr Oberhaupt vor der Gefangennahme zu schützen.

Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen, etwa 87 000 Tibeter kamen dabei ums Leben. Der Dalai Lama musste ins indische Exil fliehen. 150 000 der 6 Millionen Tibeter leben heute im Exil.

Mehr Informationen zu der Aktion gibt es im Internet unter www.tibet-flagge.de.

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