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Häufiger geblitzt: Die Zahl der Rotlichtsünder in Dreieich ist gestiegen

Von Die Autofahrer haben sich in Dreieich vergangenes Jahr häufiger an das Tempolimit gehalten. An den Ampeln zeigt sich laut Statistik ein anderes Bild.
An der Ampel in der Hainer Chaussee  wurden die meisten Rotlichtsünder erwischt: 75 mal „blitzte“ es hier vergangenes Jahr. An der Ampel in der Hainer Chaussee wurden die meisten Rotlichtsünder erwischt: 75 mal „blitzte“ es hier vergangenes Jahr.
Dreieich. 

Da hat jemand ordentlich Vollgas gegeben: Der übelste Verkehrssünder im Jahr 2017 war auf der B 459 in Höhe Schäferwiesenschneise in Sprendlingen unterwegs. Statt der erlaubten 70 Kilometer pro Stunde raste der Verkehrsrowdy mit Tempo 140 über die Straße. Neben einer saftigen Geldstrafe ist bei solch einem Vergehen auch ein Fahrverbot fällig.

Insgesamt sind die Autofahrer in der Gemarkung Dreieich im Vergleich zum Vorjahr aber etwas vernünftiger gefahren. 323 mal hatten die Mitarbeiter des Ordnungsamts mit ihren Blitzgeräten Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen. Dabei wurden 291 963 Fahrzeuge erfasst (2016: 333 200), von denen 15 281 (2016: 16 810) wegen zu schnellen Fahrens eine Verwarnung erteilt wurde.

45 Fahrverbot erteilt

In 811 Fällen (2016: 1229) mussten die städtischen Mitarbeiter wegen erheblicher Überschreitungen – dies ist gegeben, wenn die zugelassene Höchstgeschwindigkeit um 21 Kilometer pro Stunde übertroffen wird – den Vorgang an das Regierungspräsidium in Kassel weiterleiten. 45 mal wurde dann Fahrverbot erteilt. Der größte Raser war innerorts mit 98 Sachen entlang der Bahnhofstraße in Offenthal unterwegs.

Die Zahl der Rotlichtsünder ist gestiegen: 361 mal haben Autofahrer eine rote Ampel überfahren – das sind 36 mehr als 2016. In 63 Fällen mussten die Fahrer für einen Monat den Führerschein abgeben Am häufigsten hat es vergangenes Jahr an den Ampeln in der in der Hainer Chaussee/Feuerwehr, Darmstädter Straße, Höhe „Vogtei“und Buchschlager Allee, Höhe Hirschgraben geblitzt. „Wir hoffen jedoch, dass mit Aufstellung der ,Starenkästen’ an den sechs Ampelanlagen trotzdem eine abschreckende Wirkung erzielt wird, so dass besonders Kinder noch wirkungsvoller im Straßenverkehr geschützt werden“, so Karin Eisenhauer, Ressortleiterin Sicherheit und Ordnung.

10 647 mal registrierten die Ordnungspolizisten Parkverstöße, das sind rund 800 Fälle weniger als im Vorjahr. Häufigste Vergehen waren das Parken ohne Parkscheibe, das Parken im Haltverbot, gefolgt von Parken auf einem Anwohnerparkplatz und Parken mit falsch eingestellter Parkscheibe.

Einnahme: 400 000 Euro

Rund 400 000 Euro hat die Stadt Dreieich 2017 mit Verwarn- und Bußgeldern eingenommen. „Das machen wir nicht, um uns zu bereichern“, betont Erster Stadtrat Martin Burlon. Es gehe um Verkehrssicherheit. Ein Plus in der Stadtkasse entstehe durch die Einnahmen nicht. Durch Verwaltungs- und Personalkosten gehe die Rechnung nahezu Null auf Null auf.

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