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Galerie: Diese Ausstellung bringt Überraschendes ans Licht

Seit Freitag gibt es in der Kommunalen Galerie eine sehenswerte Ausstellung. Elf Künstler präsentieren bis zum 29. April ihre Werke rund um das Thema „Ans Licht gebracht“.
Max Müller und zehn weitere Künstler des BBK-Südhessen stellen bis zum 29. April in der Kommunalen Galerie ihre Werke aus. Max Müller und zehn weitere Künstler des BBK-Südhessen stellen bis zum 29. April in der Kommunalen Galerie ihre Werke aus.
Mörfelden-Walldorf. 

Unter dem Titel „Ans Licht gebracht“ sind derzeit Werke von elf Künstlern in der Kommunalen Galerie in der Stadthalle Walldorf in der Waldstraße 100 zu sehen, die im Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler – Südhessen (BBK-Südhessen) organisiert sind. Die bemerkenswerte Ausstellung ist durch diverse Lichteffekte und große Vielseitigkeit geprägt. Es werden beispielsweise sowohl Bildhauerei als auch Malerei, Fotografie oder Glaskunst gezeigt. Die Künstler nähern sich dem Thema „Licht“ aus unterschiedlichen Perspektiven, entsprechend abwechslungsreich ist die Ausstellung mit verschiedenen künstlerischen Umsetzungen.

Andrang bei Vernissage

Am Freitagabend wurde die Ausstellung mit einer Vernissage eröffnet, die sehr gut besucht war. Auch mehrere Magistratsmitglieder diverser Parteien waren anwesend. „Kultur ist eine politische Aufgabe, wir brauchen den Rückhalt der Politik vor Ort“, betont Otto Schaffner, die treibende Kraft der Kommunalen Galerie. Für die Stadt war Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) als offizieller Vertreter zur Vernissage gekommen, der sich ebenfalls über die Resonanz freute: „Ich bin immer wieder begeistert, was für tolle Künstler nach Mörfelden-Walldorf kommen. Das ist wesentlich der Verdienst der Kommunalen Galerie, insbesondere von Otto Schaffner.“ Die elf südhessischen Künstler, die aktuell ihre Werke in Walldorf präsentieren, sind Dominique Chapuis, Isabel Franke, Petra-Marlene Gölz, Joachim Harbut, Francisca Hausch, Lucie Heirich, Joachim Henkel, Klaus Kiefer, Elisabeth Kling, Lothar Steckenreiter und Max Müller. Letzterer ergriff stellvertretend für die elf anwesenden Künstler das Wort.

Politische Verantwortung

Müller hielt eine dezidiert politische Ansprache, in der er sich strikt gegen Neonazismus aussprach und betonte: „Ein Künstler hat auch eine politische und gesellschaftliche Verantwortung.“ Müllers Arbeiten haben einen historischen Hintergrund. Sie sind eine Hommage an die Schriftstellerin Elisabeth Langgässer, die wegen ihrer jüdischen Herkunft von den Nazis verfolgt und zur Zwangsarbeit gezwungen worden war. In diesem Zusammenhang wies Müller ausdrücklich auf die Werke seines Kollegen Joachim Harbut hin, der sich mit dem Thema Zwangsarbeit unter dem NS-Regime künstlerisch auseinandergesetzt hat. Musikalisch wurde die Vernissage von Gunilda Wörner mit warmen und ausdrucksvollen Klängen eines Cellos begleitet. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, sie ist noch bis zum 29. April zu sehen. Die Öffnungszeiten der Kommunalen Galerie sind immer mittwochs, samstags und sonntags von 15 Uhr bis 18 Uhr. Neben der Vernissage sind noch zwei weitere Höhepunkte geplant, auch hier ist der Eintritt frei: Am 21. April wird es um 18 Uhr eine Lesung von Marina D’Oro geben, die Kurzprosa lesen wird. Die Veranstaltung wird von Gerd Koellner am Klavier musikalisch begleitet. Zur Finissage am 29. April um 18.30 Uhr spielt unter Anleitung von Stephan-Matthias Küchler das „Junge Streicherensemble der Musikschule Mörfelden-Walldorf“.

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Weitere Infos zur BBK sind im Internet unter www.bbk-suedhessen.de zu finden.

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