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Direktverbindung: Dreieicher Parlament stimmt Radweg zu

Die Dreieicher Stadtverordneten haben den Plänen für Raddirektverbindung zwischen Frankfurt und Darmstadt zugestimmt. Mit Dreieich hat nun die letzte Anliegerkommune zugestimmt.
Die Dreieicher Stadtverordneten haben den Plänen für Raddirektverbindung zwischen Frankfurt und Darmstadt zugestimmt. Die Dreieicher Stadtverordneten haben den Plänen für Raddirektverbindung zwischen Frankfurt und Darmstadt zugestimmt.
Dreieich. 

Die Arbeiten für den ersten Teilabschnitt zwischen Darmstadt und Egelsbach können im Herbst beginnen: Dreieich war die letzte Anliegerkommune, die dem grundsätzlichen Ausbau der Radstrecke zustimmen musste. Politische Diskussionen gab es dennoch: Denn während in den anderen Städten zwischen Frankfurt und Darmstadt die Strecke gerade entlang der Bahnlinien verläuft, kann die neue Radtrasse in Dreieich nicht auf dieser Route geführt werden. Es gibt naturschutzrechtliche Probleme wegen des Bannwalds.

Der Runde Tisch „Radverkehr“, der sich aus Mitgliedern der Fraktionen, der Verwaltung und dem ADFC Dreieich zusammensetzt, hat eine alternative Strecke durch die Stadt entwickelt. Die Verbindung führt direkt durch die Stadt von Neu-Isenburg kommend über Tannenweg, Immanuel-Kant-, Erich-Kästner, Breslauer Straße zum Verbindungsweg zur Poststraße und dann zur Liebknecht-, Wienandstraße, über die Dreieichbahn und Rostädter Straße in Richtung Langen. Diese „Zick-Zack-Route“, wie CDU Fraktionsvorsitzender Hartmut Honka die Streckenführung nennt, ist der Grund, warum seine Partei die Vorlage ablehnt.

Fallen Parkplätze weg?

„Die Radfahrer, die einen schnellen Weg suchen, werden nicht solch einen Kurs fahren. Außerdem glauben wir, dass Parkplätze wegfallen werden“, sagt Honka. Die CDU regt eine direktere Strecke über die August-Bebel-Straße und die Hegel-Straße an. Die FDP enthält sich am Dienstagabend ihrer Stimme. Fraktionschef Alexander Kowalski kritisiert die mangelnden Informationen bezüglich der Finanzierung. „Der von Dreieich zu leistende Betrag wird sicher sechsstellig sein und vermutlich ist keine eins davor – aber die konkreten Zahlen kennen wir nicht“, moniert Kowalski.

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Die anderen Fraktionen waren sich einig, dass der Direktweg ein riesiger Gewinn für Dreieich und die Radfahrer in der Region ist. Siegfried Kolsch (SPD) gibt zu, dass ein direkter Weg für die überregionalen Nutzer besser gewesen wäre.

„Die Dreieicher profitieren aber sogar von dieser Lösung, denn die Strecke verbindet alle drei weiterführenden Schulen in Sprendlingen und wir bekommen schnell und kostengünstig diesen Ausbau“, ist Kolsch überzeugt. Heidi Soboll von den Grünen argumentiert, dass es sich bei der Vorlage zunächst um eine grundsätzliche Zustimmung zu dem Projekt geht und Änderungen der Streckenführung ja später durchaus noch möglich sind.

Gespräche mit dem Kreis

Erster Stadtrat Martin Burlon hat zudem Hoffnung, dass beide Varianten zu realisieren sind: Die Strecke durch die Stadt als Teilstück des Raddirektwegs plus ein Ausbau entlang der Bahn. „Wir sind in Gesprächen mit dem Kreis. Vielleicht wird es nicht die breite Trasse des Raddirektwegs. Aber wir sind auf einem guten Weg, die Wege offizielles zu verbessern“, kündigt Burlon an.

(njo)

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