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Große Feier im Götzenhainer Ringwäldchen: Dreieicher feierten Hütten-Gaudi im Ringwäldchen

Mit drei Schönheiten zur Après-Ski-Party nach Götzenhain, das war der Glückstag von Matthias. Bilder > Mit drei Schönheiten zur Après-Ski-Party nach Götzenhain, das war der Glückstag von Matthias.
Dreieich. 

Rein in die Skijacke, die Mütze auf und ab ins Ringwäldchen nach Götzenhain. Dort herrschte am Samstagabend einmal mehr Ischgl-, St. Anton- und Sölden-Flair: Die Freiwillige Feuerwehr Götzenhain hatte zur großen Après-Ski-Party in den kleinen Wald eingeladen. Die Bässe von Helene Fischers Hit „Atemlos“ brummten über den Ort, im Zelt gab es kaum noch ein Durchkommen und der „Flying Hirsch“ und die „Willis“ wurden zu Dutzenden ausgegeben.

Zugegeben, für Mütze und Skijacke war es beinahe ein bisschen zu warm – im großen Zelt sowieso, aber auch draußen unter den vorsorglich aufgestellten Heizpilzen. Dazu sorgte DJ E, alias Feuerwehr-Pressesprecher Matthias Engler, mit seinen Schlager-, Aprés-Ski-, Party- und aktuellen Chart-Hits für noch mehr Wärme bei der tanzenden Meute.

„Es ist einfach super, dass die Feuerwehr diese Sause immer wieder organisiert“, sagt Vanessa, die gleich mit einer ganzen Horde Freunden gekommen ist. „Es ist die perfekte Gelegenheit, im Ort einfach mal nur abzufeiern. Wir sind alle mit dem Rad gekommen, dann muss auch keiner mehr fahren“, erklärt die Mit-Dreißigerin und genießt die Party.

Damit sich alle wohlfühlen, arbeiteten die Mitglieder der Einsatzabteilung mit Hilfe von Freunden und Familie in zwei Schichten. Es gab Leberkäsbrötchen, Bratwurst und Bretzeln sowie die einschlägigen Ski-Getränke: Lumumba (Kakao mit Rum), heiße Witwe (köstlicher Pflaumenschnaps mit Zimt und Sahnehaube), Flying Hirsch (Red Bull mit Jägermeister) oder Bombardino (eine Eierlikör-Whiskey-Mischung).

Bis 2 Uhr morgens tanzte die Meute im Zelt zur Musik, danach wurde es leise in Götzenhain. „Wir hatten um Mitternacht einen Anruf der Polizei, da haben wir schon etwas runtergedreht“, sagt Matthias Engler mit einem Schmunzeln. „Aber ansonsten lief alles sehr friedlich ab, keine Gerangel oder Ähnliches.“ Das mag auch an dem Konzept liegen, denn im Ringwäldchen trifft sich wirklich der ganze Ort: die Teenager, die Familienväter und die gut gelaunten 70-Jährigen.

„Die letzten Gäste sind gegen 4.30 Uhr gegangen, aber wir haben ja auch eine Nachtwache, welche die ganze Zeit da ist und auch schon ein bisschen aufräumt“, erzählt Engler. Gut 1000 Feierlustige verbrachten den Samstagabend im Ringwäldchen, im nächsten Jahr ist dann wieder das Dorfbrunnenfest dran. Beide Veranstaltungen seien immens wichtig für die Feuerwehr, die mit gut 50 Helfern im Einsatz war: „Zum einen ist es gut für die Vereinskasse und außerdem für unser Image. Es ist eine gute Gelegenheit, für uns zu werben, wir brauchen ja dringend Nachwuchs“, sagt Engler. Denn auch wenn die Floriansjünger viel Arbeit mit der Après-Ski-Party haben, es macht den Aktiven auch viel Spaß, Teil des funktionierenden Teams zu sein, das für die Dreieicher eine solche Party auf die Beine stellt.

(njo)
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