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Eine Regatta, von der alle profitierten

Von Ärzte, Schwestern und Sanitäter bestimmten gestern das Bild auf dem Main. In einem Ruderwettbewerb traten sie gegeneinander und gegen Nicht-Mediziner an.
Ernst Hanisch mit (v. l.) Kirsten Naujoks, Nicole Thierfelder, Susanne Hieronymus-Schulz und Daniela Prieson. Bilder > Ernst Hanisch mit (v. l.) Kirsten Naujoks, Nicole Thierfelder, Susanne Hieronymus-Schulz und Daniela Prieson.
Kreis Offenbach. 

Mehrere hundert Besucher strömten gestern an den Main bei Mühlheim zur Regatta „Rudern gegen Krebs“ der Stiftung „Leben mit Krebs“. Hessenweit zählte die Veranstaltung in 17 Städten insgesamt 8000 Teilnehmer. In Mühlheim stand sie unter der Schirmherrschaft des Kreises und der Stadt Offenbach, für die Oliver Quilling und Stefan Grüttner eingetreten sind.

Das Ruderereignis soll nicht nur auf die therapeutische Wichtigkeit sportlicher Aktivität gerade bei Krebserkrankungen hinweisen, sondern auch Sponsorengeld locker machen, mit der die Stiftung gegen Krebs ihre Arbeit verwirklichen kann.

Die Veranstaltung selbst wurde unter tatkräftiger Mitwirkung der anliegenden Rudervereine verwirklicht. In Mühlheim wurde der sportliche Teil vom Ruderverein Mühlheim organisiert. Ohne die Mitglieder dieses Vereins hätte hier gar nichts funktioniert. So wurden nicht nur die Boote bereitgestellt und ins Wasser getragen, es mussten auch die meist des Ruderns unerfahrenen Teilnehmer in einem Crashkurs in die ersten Handgriffe des Ruderns eingewiesen werden. So konnte jeder Teilnehmer auf einen etwa vierstündigen Rudergrundkurs zurückblicken.

Von den mehr als 80 Teams, die sich angemeldet hatten, sind auch rund 80 angetreten. Gefahren wurde in Viererbooten, mit Steuermann. Zu Beginn der Vorläufe drängten sich die Boote dicht an dicht vor dem im Wasser schwankenden Kai. In den jeweiligen Rennen traten immer vier Boote gegeneinander an, wobei eine Strecke von 350 Metern zu bewältigen war. Während die Unterschiede der Leistungsfähigkeit in den Vorläufen meist sehr markant waren, verdichtete sich das in den Endläufen, so dass einige Spannung aufkommen konnte.

Als das größte Problem für die Ruderanfänger entpuppte sich das synchrone Rudern, das nicht immer gelingen wollte. Betroffene Boote blieben dann für diese Zeit einfach liegen. Als weniger problematisch zeigten sich konditionelle Einschränkungen, zumal das Rudern, egal in welchem Tempo als ein Gewinn für die Fitness angesehen wurde.

Landrat Oliver Quilling, der im vergangenen Jahr noch mitruderte, musste aus gesundheitlichen Gründen passen. Dafür fuhr der Bürgermeister von Mühlheim, Daniel Tybussek, für die gute Sache mit. In etlichen schmalen Boote paddelten Mitarbeitern aus dem Gesundheitswesen. Aus der Asklepiosklinik in Langen wirkte neben der Gynäkologie auch die Mannschaft der Anästhesie mit. Diese ruderten nicht nur fleißig; sie waren auch noch als „Ruderhexen“ auffällig kostümiert. Es siegte das Team Hasta la vista der Onkologie-Hämatologie, Krankenhaus Nordwest, Frankfurt. Dieses stellte mit dem Team Brummsusel auch das schnellste Männerboot, das schließlich auch das Superfinale gewann vor dem Team Stiftung and Friends der Stiftung Leben mit Krebs, Mainz-Kastel, den Mixed-Siegern.

Da jedes Boot ein Startgeld von 250 Euro zahlen musste, was mehr oder weniger Aufgabe der Sponsoren war, kam ein schönes Sümmchen für die Stiftung gegen Krebs zusammen.

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