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Citymarketing-Initiative: Eine runde Liebeserklärung an die Langener City

Das „Langener Dreierlei“, die hessischen Ostereier, sollen die Lust wecken, in der City einzukaufen. Die Motive gibt es auch als Postkarten zum Sammeln.
Die Initiative Citymarketing mit Renate Knapp (v. l.), Thomas Köhler, Oliver Hussock und Frederik Janik hat Humor, Geschmack und immer eine Überraschung parat. Die Initiative Citymarketing mit Renate Knapp (v. l.), Thomas Köhler, Oliver Hussock und Frederik Janik hat Humor, Geschmack und immer eine Überraschung parat.
Langen. 

Eier gehören zu Ostern wie Tannenbäume zu Weihnachten. In Langen kommen die rundlichen Fruchtbarkeitssymbole in diesem Jahr in ganz besonderen Ausführungen daher: Bembel-, Ebbelwoi- und Handkäse-Eier zieren Postkarten, Plakate und Aufkleber zwischen Oberlinden und Steinberg. Dahinter stecken die Akteure der Citymarketing-Initiative, die mit ihrer „So nah. So gut. So Langen.“-Kampagne einmal mehr Originelles fürs Auge liefern und Lust aufs Einkaufen machen.

In mehr als 120 Langener Geschäften gibt es die Langener Eier als Druckprodukt geschenkt. Zwei verschiedene Postkartenmotive zum Sammeln, Einrahmen oder Verschicken zeigen Bembel-, Ebbelwoi- und Handkäse-Ei und richten „Herzhafte Grüße aus Langen!“ aus. Wer Alltagsgegenstände dauerhaft und sehr hessisch verzieren möchte, nutzt dafür den ovalen „Ei Gude“-Aufkleber mit dem hessischen Standardgruß. Erhältlich ist alles, so lange der Vorrat reicht – auch nach Ostern, weil hessisches Kulturgut ganzjährig Saison hat.

Solo-Auftritt

Hinter den Ideen steckt Frederik Janik, Grafik-Designer und Miteigentümer der Langener Werbeagentur Siegel Buck Janik. Aus seiner Feder stammten schon die bisherigen Motive der „So nah. So gut. So Langen.“-Kampagne. Läden, die bei der Aktion mitmachen, sind gut an den großformatigen Ei-Postern im Schaufenster zu erkennen und ebenfalls Annahmestelle für den Langener Einkaufsgutschein. Den hatte die Citymarketing-Initiative – ein Zusammenschluss aus örtlichen Händlern, Banken, Gastronomen, Handwerkern, Kirchen, dem Verkehrs- und Verschönerungsverein, dem Gewerbeverein, den Stadtwerken und der Stadt – vor knapp eineinhalb Jahren ins Leben gerufen.

Ostereier einmal hessisch: Das Langener Dreierlei ist eine Idee der Langener Einzelhändler und Gastronomen. Bild-Zoom
Ostereier einmal hessisch: Das Langener Dreierlei ist eine Idee der Langener Einzelhändler und Gastronomen.

Damit die Kampagne ausreichend Aufmerksamkeit erfährt, hat Langens Wirtschaftsförderer Joachim Kolbe dafür gesorgt, dass das ungewöhnliche Trio (von den Schöpfern „Langener Dreierlei“ getauft) pünktlich zu Ostern an Bushaltestellen und Plakatwänden im Stadtgebiet hängt. Auf Litfaßsäulen-Postern legt das Handkäse-Ei zusätzlich einen Solo-Auftritt hin.

Lokales Angebot

Die drei Motive stehen seinen Worten nach für das, was Langen und seine Geschäftswelt ausmacht: Lokalkolorit, Herzlichkeit und Humor. „Wer hier einkauft, weiß den persönlichen Kontakt mit den Ladeninhabern und die kompetente Beratung zu schätzen“, sagt Kolbe. „Alles, was wir zum täglichen Leben brauchen, finden wir innerhalb der Stadtgrenzen. Damit das auch künftig möglich ist, müssen noch mehr Menschen auf das lokale Angebot aufmerksam werden und es nutzen“, argumentiert Kolbe. „Eben dies ist das Ziel unserer Citymarketing-Initiative und dieser Osteraktion.“

Dieser Meinung ist auch Oliver Hussock, Inhaber des Hausgeräte Outlets „mixtum compo-situm“ an der Ecke Fahrgasse/Obergasse. „Das Handkäs’-Ei ist ein Original – genau wie die Langener Einzelhändler und Gastronomen“, findet der Geschäftsmann. „Wir betonen damit die typische und einzigartige Atmosphäre.“

Für Bürgermeister Frieder Gebhardt ist die „So nah. So gut. So Langen.“-Kampagne ein Beweis für die Kreativität und das Engagement des örtlichen Handels. „Die Langener Citymarketing-Initiative ist mittlerweile über die Grenzen der Stadt hinaus als Erfolgsmodell bekannt“, sagt Gebhardt. Mehr als einmal hätten sich andere Kommunen telefonisch nach dem Konzept erkundigt. „Die Tat- und Schaffenskraft der Beteiligten ist beachtlich“, bilanziert der Verwaltungsleiter. „Die vielen Stunden, die Einzelhändler, Gastronomen und alle anderen investieren, um Langens als attraktiven Wohn- und Einkaufsort zu erhalten, sind eine Liebeserklärung an unsere Stadt“, ist sich Gebhardt sicher.

 

(red)

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