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Klimaschutzkonzept: Energiespar-Karawane zieht durch Langen

Vor allem bei der Mobilität tut sich etwas. Bike- und Car-Sharing ist möglich, und es gibt Ladestation für Elektrofahrzeuge.
Bürgermeister Frieder Gebhardt (v. l.), Stadtwerke-Direktor Manfred Pusdrowski und Awo-Geschäftsführer Dirk Hartmann nahmen die neue Stromtankstelle am alten Feuerwehrhaus in Betrieb. Bürgermeister Frieder Gebhardt (v. l.), Stadtwerke-Direktor Manfred Pusdrowski und Awo-Geschäftsführer Dirk Hartmann nahmen die neue Stromtankstelle am alten Feuerwehrhaus in Betrieb.
Langen. 

Das 2011 beschlossene Klimaschutzkonzept der Stadt Langen wird weiter erfolgreich in die Tat umgesetzt. Davon überzeugten sich jetzt die Teilnehmer des jährlichen Expertentreffens, zu dem das Umweltreferat der Stadtverwaltung ins Rathaus eingeladen hatte. Energieberater, Vertreter der Baugenossenschaft Langen, der Wohnungswirtschaft, der Stadtwerke Langen, Kommunalpolitiker und Aktive aus Umweltschutzverbänden wie dem BUND diskutierten die Ergebnisse realisierter Projekte genauso wie Ideen für neue Initiativen. Alle waren sich einig, dass es in Langen schon große Fortschritte beim Klimaschutz gibt, aber noch mehr getan werden müsse.

Besonders gelobt wurde die Energiespar-Karawane, bei der Energieberater seit 2014 von Haus zu Haus gehen und mit den Eigentümern nach Ansätzen für Energieeinsparungen suchen. 2017 nahmen 42 Prozent der Haushalte im Wohngebiet Singes das kostenlose Angebot der Stadt in Anspruch. Das findet weithin Anerkennung. Die Energiespar-Karawane errang beim Wettbewerb „Klimaprojekt 2017“ des Regionalverbandes Frankfurt RheinMain den zweiten Platz. 2018 wird die Kampagne im Gebiet Leukertsweg fortgesetzt.

Heike Gollnow, Leiterin des städtischen Referates für Umwelt und Mobilität, gab beim Treffen einen Überblick über den Bearbeitungsstand der Aktionen, die Bestandteil des Klimaschutzkonzepts sind. Die Palette reicht von der „energetischen Stadtsanierung“ über Stromsparchecks für einkommensschwache Haushalte und klimagerechte Mobilität bis hin zum Stadtradeln und zu der Öffentlichkeitsarbeit, die schon bei den ganz Kleinen in den Kindertagesstätten ansetzt. Vor allem bei der Mobilität tue sich etwas. „Seit einigen Monaten ist in Langen Bike- und Car-Sharing möglich, und die Stadtwerke installieren nach und nach Ladestationen für Elektrofahrzeuge.“

Großen Beifall fand der Vortrag von Stephan Langner, Vorstandsmitglied der Baugenossenschaft Langen. Er berichtete über das 80 Millionen Euro schwere Sanierungsprogramm des größten Wohnungsanbieters in Langen und ein Konzept zur energetischen Verbesserung eines großen Quartiers mit mehreren Wohnblocks im Norden des Stadtgebiets. Gemeinsam mit der Nassauischen Heimstätte und den Stadtwerken sei es möglich, dort und entlang der Südlichen Ringstraße mittelfristig den Energieverbrauch und damit die klimaschädigenden CO2-Emissionen drastisch zu senken.

(red)

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