Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Türkisch-islamische Gemeinde hofft auf eine Verlängerung: Erfolgreiches Moschee-Projekt

Das Projekt „Unsere Moscheen in der Mitte unserer Stadt“ hat das soziale Engagement der Gemeindemitglieder gestärkt. Das ist eines der Ergebnisse dieses Projekts in der Hugenottenstadt.
Im neugestalteten Jugendraum der Moschee in der Ludwigstraße: Aysel Aydin (v.l.), Paola Fabbri-Lipsch, Herbert Hunkel, Salih Özkan und Stefan Schmitt. Im neugestalteten Jugendraum der Moschee in der Ludwigstraße: Aysel Aydin (v.l.), Paola Fabbri-Lipsch, Herbert Hunkel, Salih Özkan und Stefan Schmitt.
Neu-Isenburg. 

„Wir sind Isenburger, wir gehören zusammen.“ Salih Özkan, Vorsitzender der DITIB islamisch-türkischen Gemeinde Neu-Isenburg, zitiert im Brustton der Überzeugung Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos). Der Grund für dieses Bekenntnis ist das Projekt der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung (TDG) „Unsere Moscheen in der Mitte unserer Stadt“, an dem sich die Isenburger Gemeinde im Zusammenwirken mit der Stadt beteiligt. Und auch Hunkel ist von dem Projekt überzeugt. Eine gute Zusammenarbeit liege im Interesse der Stadt, sagte er.

 

Kontakte geknüpft

 

Aysel Aydin, Koordinatorin des Projekts für die türkisch-islamische Gemeinde, berichtete, dass jetzt, da das Projekt seinem Ende entgegen geht, alle Ziele erreicht wurden. Die Gemeinde sei besser vernetzt als zuvor, verfüge über zuverlässige interne Strukturen und ein gestärktes soziales Engagement der Mitglieder.

Um dies zu erreichen, hatte Aydin zahlreiche Kontakte geknüpft, besuchte mit rund 30 Gemeindemitgliedern die Freiwillige Feuerwehr Neu-Isenburg und eine Einrichtung für betreutes Wohnen. Die Gemeinde beteiligte sich an der Woche der Toleranz und am Weltkindertag. Klassen der Goethe- und der Wilhelm-Hauff-Schule sowie Kitagruppen hatten die Moschee besucht, und auch der Sozialausschuss der Stadt hatte in der Moschee getagt.

 

Nachbarschaftsessen

 

Aydin, die zuvor bereits im Sozialausschuss eine Bilanz des Projekts gezogen hatte, hofft darauf, dass es verlängert wird. Dazu erläuterte Paola Fabbri-Lipsch von der städtischen Stabsstelle Integration und Vielfalt, dass das Projekt vom Europäischen Integrationsfonds, dem hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und dem Bundesministerium des Inneren gefördert werde. Gemeinsam mit Bürgermeister Hunkel wolle sie sich für eine Verlängerung des Projekts einsetzen, um die Nachhaltigkeit des bisher Erreichten zu gewährleisten. Sie hält eine Verlängerung um drei Jahre durchaus für möglich.

Für den heutigen Freitag, 21 Uhr, übrigens lädt die türkisch-islamische Gemeinde zu einem Nachbarschaftsessen in die Ludwigstraße 43 ein. Neben den Bürgern werden auch Bürgermeister und Erster Stadtrat Stefan Schmitt (CDU) erwartet. Sollten viele Bürger kommen, so Salih Özkan, hätten sie auch die Möglichkeit, einen Teil der Ludwigstraße für das Nachbarschaftsessen zu sperren.

Zur Startseite Mehr aus Kreise Offenbach/Groß Gerau

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse