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Ausstellung: Farbenfroher Auftakt der Kunsttage

Ein Künstlerquartett präsentiert in der Stadtgalerie in der Bücherei in Sprendlingen seit Donnerstagabend seine farbenfrohen und sehenswerten Arbeiten. Die Ausstellung bildet den Auftakt der 28. Dreieicher Kunsttage.
„Yes, there ist a duck“ ist eine von Hermeline Hergenhahns „Seelenlandschaften“, die in der Schau gezeigt werden. Bilder > „Yes, there ist a duck“ ist eine von Hermeline Hergenhahns „Seelenlandschaften“, die in der Schau gezeigt werden.
Dreieich. 

Ilse Dreher, die Kuratorin der Dreieicher Kunsttage, hatte nicht zu viel versprochen, als sie die 28. Auflage der Veranstaltungsreihe als „witzig, anmutig und farbenfroh“ ankündigte. Am Donnerstagabend feierten Esther Bott, Hermelinde Hergenhahn, Matthias Kraus und Martin Schröder eine sehr gut besuchte Vernissage in der städtischen Galerie in Sprendlingen.

Die Exponate der vier miteinander seit lange bekannten Künstler lohnen einen zweiten Blick. Die hohe Wand in Richtung Bürgerhaus hat Matthias Kraus bestückt. Der aus Fulda stammende und in Berlin lebende Künstler hat sich die Bewegung, den Raum und die Zeit zum Thema gemacht. Sein „Palindromisches Ballett nach Oliver Sacks“ lädt dazu ein, sich davor zu setzen und die sich mittels eines Motors bewegenden Frauen zu beobachten. „Das Kunstwerk ist von Sacks inspiriert. Sein Buch trägt den Titel ,Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte‘ und hat die unterschiedlich funktionierenden Hirnhälften von Männern und Frauen zum Thema“, so Kraus.

Besondere Strahlkraft

Martin Schröder glänzt in der Dreieicher Ausstellung mit farbenfrohen Werken, die an Suchbilder erinnern. Etwas länger angeschaut, scheint es fast, als seien die Motive dreidimensional. Hermelinde Hergenhahn erfüllt das obere Stockwerk der Stadtgalerie mit ihren Bildern. Die kleinformatigen Malereien bestechen mit leuchtenden Farben. „Sie entstehen aus einer Art Kreide, die ich aus reinen Farbpigmenten selbst herstelle“, erklärt die in Amsterdam lebende Künstlerin, „diese Pigmente sind sehr giftig, aber sie haben dadurch auch diese besondere Strahlkraft.“ Durch die eigens für die Kunstwerke hergestellten Plexiglasrahmen wirken die Bilder beinahe schwebend.

Für Esther Bott sind die Kunsttage ein Heimspiel. Sie hat die anderen drei Künstler, die sie vor vielen Jahren an der Städelschule kennen gelernt hat, eingeladen, mit ihr in Sprendlingen auszustellen. Ihre eigenen Werke sind alltägliche Formen aus hochwertigem und sehr buntem Silikon.

Zu einer Kette verarbeitet

So zeigt sie etwa quietsch-pinke Elemente in Form von Weihnachtsplätzchen, die sie mit einem Draht zu einer Kette verarbeitet hat. „So ist das Kunstwerk tragbar, aber auch in einem Rahmen als Bild interessant“, erklärt die Frankfurterin, die auch in der Kunstinitiative Dreieich aktiv ist. Sie schätze die städtische Galerie sehr und auch Ilse Dreher, die so viel für die Kunst und die Künstler in Dreieich tue.

Die Ausstellung des Quartetts ist noch bis Sonntag, 29. April, in der Stadtgalerie in der Bücherei, Fichtestraße 50 A, zu sehen. Sie ist samstags von 15 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.

(njo)

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