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Ganz viel Spaß: Ferienspiele: Nach Herzenslust toben und spielen

Zwei Wochen voller Spaß, Basteleien, Ausflüge und Workshops: Kinder genossen die Angebote der Ferienspiele. Auch neue Freundschaften wurden geschlossen. Gestern wurde das Abschlussfest gefeiert.
Beim Abschluss der Ferienspiele in Walldorf, zu dem auch Eltern eingeladen waren, ging es im und am Jugendzentrum rund. Foto: Mara Paul Beim Abschluss der Ferienspiele in Walldorf, zu dem auch Eltern eingeladen waren, ging es im und am Jugendzentrum rund.
Mörfelden-Walldorf. 

Der eine schwärmte fürs Essen, der andere von einem Ausflug mit dem Fahrrad, ein anderer vom Basteln. In den Sommerferien gelangweilt zu Hause abhängen, das muss nicht sein. 234 Erst- bis Viertklässler nahmen am Ferienspielangebot der städtischen Jugendförderung in beiden Stadtteilen teil.

Auch der Nachwuchs von Eltern, die demnächst nach Mörfelden beziehungsweise Walldorf ziehen, durfte teilnehmen und sich als noch Fremde während der Spiele schon einmal paar Freunde suchen.

In Mörfelden gab es die Ferienspiele für 128 Grundschüler über zwei Wochen. Unter dem Motto „Das Sternentor“ werkelten und bastelten die Kinder nicht nur, sie unternahmen auch Ausflüge. Sie befanden sich sozusagen auf einer Reise zu verschiedenen Planeten, lernten dort neue Bewohner kennen und nahmen Kontakt zu ihnen auf – wie zu den Weltraumpiraten. Sie richteten ein Basislager ein, bauten Hütten und stellten spielerisch Kommunikationsformen via Satellit her.

UFOs gebastelt

Andere Kinder bastelten Zahnbürstenbilder, hüpften in eine Schlammgrube oder unternahmen eine Spielewettbewerb. Darüber hinaus übernachteten sie auch im Jugend- und Kulturzentrum (JuKuZ). In der zweiten Woche wurden untere anderem Vogelhäuser und Figuren aus Salzteig gebastelt, aber auch UFOs, Gipsmasken und ein Staudamm. Zu den Höhepunkten zählte ein Ausflug in den Güntersburgpark nach Frankfurt, Workshops, das Backen von Muffins und das gestrige Abschlussfest mit Eltern. Dabei wurden ihnen unter anderem selbst gefertigte Weltraumhelme gezeigt, und Eltern und ihr Nachwuchs labten sich an mitgebrachten Speisen.

Zum Ende ging es dann noch einmal auf dem Gelände des JuKuZ rund. 16 Betreuer, darunter Leiter Klaus Steinki und seine langjährige Organisationshilfe Mathias Gerbig ließen sich mit den Kindern auf eine spaßige Wasserschlacht ein, die den erhitzten Gemütern eine willkommene kühle Abwechslung bescherte.

Geschichte nachgespielt

Auch in Walldorf waren die Ferienspiele einmal mehr so gut wie in den Vorjahren besucht. Bis auf zwei Schwestern aus Frankfurt kamen alle Kinder aus dem Stadtteil. 16 Betreuer hielten 106 Mädchen und Jungen nicht nur in ihrer Obhut, sondern auch in Schach.

Die zweiwöchigen Ferienspiele spielten im verwunschenen Reich von „1001 Nacht““. Sieben Gruppen mit jeweils zwei Teamern spielten eine erfundene Geschichte nach. Die Frau des Sultans ist gestorben – und Edelsteine wurden gestohlen.

Damit der Sultan nicht mehr traurig war, verpflichtete er Scheherazade, ihm allabendlich ein Geschichte vorzulesen. Nicht zufällig, denn das tat die Frau des Sultans immer. Scheherazade jedoch gehen schnell die Ideen aus und ihr Vater, der Wesir, bat die Ferienspielteilnehmer, mit neuen Ideen für neue Geschichten seiner Tochter zu helfen.

So fanden die Kinder bei verschiedenen Aktivitäten neue Ideen für Geschichten und notierten diese neuen Geschichten.

Im Laufe der Spiele stellte sich heraus, dass Sindbad die Edelsteine versteckt hatte, welche die Kinder bei einem Geländespiel zurück ergatterten. Sie wurden beim gestrigen Abschluss der Ferienspiele auf einem magischen Altar präsentiert, den die Kinder selbst gebaut hatten.

Der Schrein ließ sich öffnen – und sieh da: Darin befand sich ein Buch von der verstorbenen Frau des Sultans, in dem 1001 Geschichten niedergeschrieben waren. Somit hatte Scheherazade keine Aufgabe mehr – und der Sultan schenkte ihr die Freiheit.

Beim Abschlussfest war mit Kuchen, Salaten und Gegrilltem sowie kühlen Getränken für das leibliche Wohl für Klein und Groß gesorgt.

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