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Evangelische Christuskirche: Fotowettbewerb zum Jubiläum

Sowohl in der Kirche als auch draußen verfolgten die Besucher den Gottesdienst zum 50. Geburtstag der Christuskirche. Mit von der Partie war die koreanische Uri-Gemeinde.
Karin Diehl ging als Siegerin des Fotowettbewerbs anlässlich des Jubiläums der Christuskirche hervor. Foto: Mara Paul Karin Diehl ging als Siegerin des Fotowettbewerbs anlässlich des Jubiläums der Christuskirche hervor.
Kelsterbach. 

Die evangelische Christuskirche war zum 50. Jahrestag ihrer Einweihung voll besetzt. Die Türen standen in der Hoffnung auf einen kleinen Luftzug offen, und im Freien verfolgten Besucher im kühlen Schatten die Übertragung des einstündigen Festgottesdienstes an einem Fernseher. An ihn schlossen sich im Gotteshaus noch Musik und Grußworte an.

Etwa die Hälfte der Besucher kam von der koreanischen evangelischen Uri-Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet. Die Christuskirchengemeinde hatte sie vor vier Jahren aufgenommen, nachdem sie mangels Kapazitäten ihrer bisherigen Kirche in Frankfurt auf der Suche nach einem neuen Domizil gewesen war. Seither funktioniert die Kooperation zwischen der Christuskirche und Uri-Gemeinde reibungslos, und sie sorgt mit vielen jungen Menschen für frischen Wind.

Untermalt wurde der Gottesdienst, bei dem deutsche Texte auf einer Leinwand schriftlich ins Koreanische übersetzt wurden, von den Chören der beiden Gemeinden sowie vom evangelischen Posaunenchor. Neben Pfarrer Kim Man Jong von der Uri-Gemeinde, der für die Aufnahme und gute Zusammenarbeit dankte, erinnerte sich Pfarrer Volker Mahnkopp aus Frankfurt, welcher der Christuskirche einige Jahre vorstand, an Kurioses während seiner Zeit in Kelsterbach. Mal tat einer vor der Gemeinde kund, er wolle nicht getauft werden, obwohl er dann doch getauft wurde, mal war ein Bräutigam bei seiner Hochzeit mit einer nicht funktionierenden Kamera beschäftigt.

Bürgermeister Manfred Ockel erinnerte daran, dass die Christuskirche seit 50 Jahren in der Stadtmitte ein Fundament für den christlichen Glauben sei. Sie bekleide einen pädagogischen Auftrag und Seelsorge. Die Anzahl der Christen verringere sich zunehmend. Bevor die Christuskirche eines Tages eine Ruine werde, sei die Kooperation mit der Uri-Gemeinde sinnvoll. Das sei wichtig für die Stadt und auch Kindergärten. Wer bedauere, dass die Christenheit immer kleiner werde, der möge sich fragen, was er zum Christentum beigetragen habe.

Zu den Gratulanten zählte auch Dekanin Birgit Schlegel vom Dekanat Groß-Gerau/Rüsselsheim, Pastor Matthias Krebs von der Petrusgemeinde in der Untermainstadt, Vereinsringvorsitzender Thorsten Schreiner sowie Sabine Baur von der Friedensgemeinde.

Zum Fotowettbewerb anlässlich des Jubiläums waren sechs Bilder eingereicht worden, die von Gästen bewertet wurden. Siegerin wurde Karin Diehl, auf dem zweiten Platz landeten die Pfadfindergruppe und den dritten Platz nahm Barbara Weckmann ein.

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