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Mehr als 50 Damen zu Gast im Kuba: Frauen feierten internationales Fest

Von Im Kulturbahnhof gab’s ein Internationales Frauenfest. Zeit für die neue Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Doris Schöneberger, sich und einige ihrer Ideen vorzustellen.
Mit mehr als 50 Besucherinnen fand das Internationale Frauenfest im Kulturbahnhof Bahnhof guten Zuspruch. Foto: Carmen Erlenbach Mit mehr als 50 Besucherinnen fand das Internationale Frauenfest im Kulturbahnhof Bahnhof guten Zuspruch.
Mörfelden-Walldorf. 

Anlässlich des Internationalen Frauentags, der am Mittwoch begangen wurde, gab es im Kulturbahnhof (Kuba) in Mörfelden drei Tage später noch ein Internationales Frauenfest. Mehr als 50 Damen verschiedener Nationen waren der Einladung der neuen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Doris Schöneberger in Kooperation mit dem Integrationsbüro und dem Kuba gefolgt. Schöneberger zeigte sich erfreut, gleich zum Anfang ihrer neuen halben Stelle im Frauenbüro eine derart umfangreiche Zusammenarbeit erleben zu dürfen.

Karriereknick

Im Fokus des Abends stand ein gemeinsames Abendessen, für das eine Gruppe türkischer Frauen aus der Doppelstadt nach vegetarischen Rezepten aus ihrer Heimat gesorgt hatte. Sie stellten lediglich die Materialkosten in Rechnung, nicht aber ihre Arbeitszeit. Frauen verschiedener Nationalitäten lernten sich bei netten Gesprächen persönlich kennen, nachdem für sie bereits am Mittwoch zum Internationalen Frauentag der Film „Töchter des Aufbruchs“ im evangelischen Zentrum für interkulturelle Bildung gezeigt worden war.

Schöneberger wies darauf hin, dass es nicht nur in fernen Ländern, sondern auch in Deutschland noch viel zu tun gäbe. Dort lebten Frauen zwar relativ sorglos, während in anderen Ländern schlechtere Bedingungen herrschten. Dennoch sei in Deutschland für Frauen immer noch ein Karriereknick die Regel, sobald sie Mütter würden. „Dann gehen sie oft andere Wege, die sie schlechter stellen.“ Gewiss würden Betroffene in Deutschland vom sozialen Netz aufgefangen. Dennoch mache es Sinn für alle Frauen, sich zu solidarisieren.

Finanzielle Abhängigkeit

„Wir sind alle Frauen, Schwestern und Mütter.“ Auch in Deutschland gäbe es viel häusliche Gewalt, und die Dunkelziffer sei hoch. Dass viele Fälle nie ans Licht kämen, liege an der Schamgrenze betroffener Frauen, aber auch an ihrer finanziellen Abhängigkeit von ihren Männern, die ein eigenständiges Leben nicht zulasse.

Schöneberger wies darauf hin, dass sie montags zwischen 9.30 und 11.30 Uhr sowie donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr telefonisch unter (0 61 05) 93 8-8 18 erreichbar ist. Schon jetzt lädt sie mit Anette Keim, Leiterin des Integrationsbüros, alle interessierte Frauen, aber auch Männer unter dem Motto „Geflüchtete in bürgerschaftliches Engagement bringen“ zum Anlegen eines Begegnungsgartens am Samstag, 18. März, von 10 Uhr an am Skatepark beim Jugendzentrum in Walldorf ein. Dort sollen zehn Hochbeete entstehen, die noch montiert und angepflanzt werden müssen. Wer helfen möchte, meldet sich telefonisch bei Schöneberger oder Keim unter (06105) 93 8-7 73.

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