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Nahversorgung: Freude über den neuen Supermarkt in Gravenbruch ist riesig

Von Die Nahversorgung ist im Herbst 2019 in Gravenbruch gesichert. Ab dann können die Bürger bei Rewe einkaufen.
Die Gravenbrucher Angelika und Reiner Bernhardt wünschen sich den neuen Rewe-Markt herbei. Foto: Leo F. Postl Die Gravenbrucher Angelika und Reiner Bernhardt wünschen sich den neuen Rewe-Markt herbei.
Neu-Isenburg. 

Mit dem gestrigen symbolischen Spatenstich für den Neubau des Rewe-Marktes in Gravenbruch geht eine achtjährige Zeit der Ungewissheit zu Ende, wie Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel, die Zeit von der Schließung des ehemaligen Tengelmann-Marktes bis jetzt, bezeichnete.

Mit ein paar Schaufeln voller Erdreich, das eigens auf die Betondecke der Tiefgarage geschüttet wurde, führten Bürgermeister Herbert Hunkel, Investor Metin Altuntas, die stellvertretende Vorsitzende des Ortsbeirats Gravenbruch, Irene Linke (SPD), sowie Jürgen Scheider, Leiter Rewe Region Mitte, und Axel Kittler (Rewe Expansionsleiter) den symbolischen Spatenstich durch. Die geplante Eröffnung des Rewe-Marktes ist im Herbst 2019. „Wir wollen für uns das wichtige Weihnachtsgeschäft noch mitnehmen, mehr aber noch den Gravenbruchern eine echte Weihnachtsfreude bereiten“, betonte Kittler.

„Angespannte Zeit“

Bürgermeister Hunkel ließ aber auch noch einmal die sehr „angespannte Zeit“ der Zwangsversteigerung mit dem nicht nur für ihn unerwarteten Ausgang des neuen Erwerbers Revue passieren. „Ich hatte mit dem möglichen Ersteigerer schon ein Nutzungskonzept erarbeitet. Doch daraus wurde nichts – aber umso glücklicher war ich, dass wir in Metin Altuntas einen sehr kooperativen neuen Besitzer des Areals gefunden hatten“, gab Hunkel offen zu.

Viele Einwände

Auch für den Investor Metin Altuntas war das in Gravenbruch gefundene „Glück“ mehr als unerwartet. „Wo gibt es denn so etwas, dass man gleich mit dem Erwerb einer Gewerbeimmobilie einen Hauptmieter unterbreitet bekommt“, erinnert sich auch Altuntas an das erste Gespräch mit Bürgermeister Hunkel und Axel Kittler. Dass sich die Umsetzung des Projektes Rewe-Neubau dennoch so lange hinausgezögert habe, bedauerte Altuntas. „Es gab das Problem mit dem Widerspruch der Ersteigerung und dann die vielen Einwände und Änderungsauflagen der Baubehörde – aber jetzt ist alles geschafft“, meinte Altuntas sichtlich erleichtert.

„Wir freuen uns total, dass wir hier endlich eine vollwertige Einkaufsmöglichkeit bekommen“, meinten Angelika und Reiner Bernhardt. Besonders für den 82-jährigen Vater von Angelika wäre dies eine große Chance, selbstständig einzukaufen. „Wenn wir jetzt mit dem Bus nach Dreieich oder Frankfurt fahren, ist die Butter verschmolzen, bis wir wieder zu Hause sind“, schilderte das Paar. Vor lauter Freude griffen einige Gavenbrucher selbst zur Schaufel und warfen mehrmals das Erdreich in die Höhe.

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